Hausaufgaben gemacht
Stadt Paderborn zur Volksbank-Kritik beim Kötterhagen-Projekt
Die Stadt Paderborn hat ihre Hausaufgaben beim Kötterhagen-Projekt gemacht. Das stellt sie in einer Pressemitteilung fest. Am Wochenende hatte es seitens der Volksbank Paderborn-Höxter Kritik gegeben. Die Stadt baue ständig neue Hürden auf, hieß es dort unter anderem. Fakt ist, dass es noch eine Reihe von Problemen gibt, die von der Volksbank selbst zu lösen sind. So konnte der Bauausschuss der Stadt nach der Vorstellung des Planungskonzeptes zur Bebauung des Kötterhagens in seiner Dezembersitzung lediglich einen Einleitungsbeschluss und noch keinen Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan fassen. Nach Aussage der Volksbank, die als Investor einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erstellen muss, gibt es noch Erschließungs-, Immissions-, Abstands- und die bekannten Denkmalprobleme. Eine in diesem Zusammenhang von der Volksbank angekündigte Bürgerversammlung hat bisher noch nicht stattgefunden. Auch das von der Volksbank zu erstellende Angebot über den Bau der Kammerspiele im Rahmen des Neubauprojektes Kötterhagen liegt der Stadt bis zum heutigen Tag nicht vor. Die Stadt Paderborn hat bisher im offenen und vertrauensvollen Dialog mit der Volksbank Paderborn-Höxter an diesem Projekt gearbeitet. Sie war deshalb sehr überrascht über die entsprechenden Äußerungen der Volksbank. Die Stadt wird bei ihrer Linie bleiben und weiterhin sachorientiert an der Lösung der Probleme mitarbeiten, wie dies bisher von der Volksbank auch praktiziert wurde. Jüngst erst tagte eine große Expertenrunde, in der nach Lösungen der Denkmalschutzprobleme gesucht wurde.