Ein Haufen Ärger

Stadt appeliert an Hundehalter

Haufen, die vielen Paderbornern immer wieder Ärger bereiten, kommen gerade im Winter richtig ans Tageslicht. Neben "Ex- und Hopp-Artikeln", wie Getränkedosen, Zigarettenschachteln oder Chipstüten, sind die Hinterlassenschaften unserer vierbeinigen Freunde für die Nicht-Hundehalter, immerhin der größere Teil der Paderborner Bevölkerung, ein besonderes Ärgernis. Beim Amt für Umweltschutz und Grünflächen nehmen die Beschwerden in dieser Richtung kein Ende. Nicht nur der unschöne Anblick oder die Gefahr des Hineintretens werden dabei thematisiert, sondern vor allem auch die Gefahren für Kinder, insbesondere auch auf Spielplätzen. Einen Haufen Ärger damit haben auch die mit der Pflege öffentlicher Anlagen Beschäftigten des Amtes. In Anbetracht dieser Situation erinnert die Stadt ausdrücklich alle Hundehalter daran, dass von ihnen ein besonderes Verantwortungsbewusstsein erwartet wird, was sich auch im Ortsrecht der Stadt Paderborn widerspiegelt. Danach hat sich auf Verkehrsflächen und in Anlagen jeder so zu verhalten, dass andere nicht gefährdet, geschädigt oder unnötig belästigt werden. Eine Verhaltenspflicht, die sich nicht nur auf das eigene Verhalten, sondern auch auf mitgeführte Tiere bezieht. Das heißt auch, dass Hundekot von Herrchen oder Frauchen unverzüglich zu beseitigen ist. Geschieht dies nicht, drohen 25 Euro Strafe. Besser wäre es allerdings, wenn Hundehalter aus eigenem Interesse dafür sorgen würden, einen nicht zu schlechten Ruf bei ihren Mitbürgern zu haben.