Entscheidung nach öffentlicher Diskussion
Linienführung der Busse in der Innenstadt
Der Liboriberg stellt eine belastbare Alternative zur jetzigen Linienführung der Busse über Marienstraße, Rathausplatz und Kamp dar. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe "Machbarkeitsstudie Liboriberg", die am Freitag ihre Arbeit beendete. Ihr gehörten neben Bürgermeister Heinz Paus und dem Technischen Beigeordneten Martin Lürwer weitere Fachleute der Verwaltung, Ratsmitglieder sowie Dr. Reinold Baier vom Büro für Stadt- und Verkehrsplanung aus Aachen an. In insgesamt fünf Sitzungen hat das Gremium im Auftrag des Rates dieses Ergebnis gemeinsam erarbeitet. In der letzten Sitzung erläuterte Verkehrs- und Stadtplaner Dr. Reinold Baier die Erkenntnisse der von ihm durchgeführten Verkehrssimulationsberechnung. Dabei stellte er fest, dass die Linienführung der Busse über den Liboriberg insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf den restlichen Verkehr auf dem inneren Ring hat. Nachdem die Arbeitsgruppe ihre Arbeit jetzt beendet hat, müssen noch einige Detailfragen, unter anderem einzelne Kostenpositionen, abschließend beantwortet werden. In der Sitzung am 22. Juni soll sich der Rat mit dem Thema befassen. Jedes Ratsmitglied wird dazu eine umfangreiche Zusammenfassung des Erarbeiteten erhalten und einen entsprechenden Vorschlag der Verwaltung für den weiteren Gang der Meinungsbildung. In der Sitzung wird der Verkehrs- und Stadtplaner Dr. Reinold Baier die Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorstellen. Bürgermeister Heinz Paus: "Diese Sitzung soll der Auftakt für eine breite öffentliche Diskussion werden. Erst danach soll der Rat eine zukunftsfähige Entscheidung über die Linienführung der Busse in der Paderborner Innenstadt treffen".