Radfahren in Paderborn - aber sicher
Arbeitsgruppe will Unfälle senken
"Radfahren in Paderborn – aber sicher" - das ist das Motto einer Arbeitsgruppe. Ihr Ziel ist es, die Unfälle mit dem Rad zu senken. Neben der Kreispolizeibehörde und dem Kreis Paderborn sind dort auch das Straßen- und Brückebauamt der Stadt Paderborn, der ADAC, der ADFC, Straßen NRW, AOK, die Verkehrswacht und der PaderSprinter aktiv. Hauptunfallursachen für Radfahrerunfälle sind statistisch betrachtet die falsche Fahrbahnbenutzung und der Alkoholeinfluss. Hier setzt die Arbeitsgruppe an. Mit einer bereits gestarteten Plakataktion soll auf das Verhalten der Radfahrer Einfluss genommen werden. In diesem Zusammenhang können Radfahrer ihre Hinweise und Kritiken auch über das Internet an die E-Mail-Adresse "radfahrsicherheitpaderborn.polizei.nrwde" einbringen. Außerdem sollen kurzfristig Unfallschwerpunkte entschärft werden. Ein solcher ist die Detmolder Straße. Dort wurde jetzt an mehreren Stellen die Markierung erneuert und ergänzt. " Mit diesen kostengünstigen Sofortmaßnahmen wollen wir schnell und unkompliziert zu mehr Sicherheit beitragen", so Margit Hoischen, Leiterin der Straßen- und Brückenbauamtes der Stadt Paderborn. Unter die Lupe nahmen die Experten auch die Riemekestraße. Dort sahen sie jedoch keinen Handlungsbedarf. In Kürze wird die Neuhäuser Straße auf Sicherheitsmängel für Radfahrer untersucht. Weitere Straßen mit Unfallschwerpunkten sind die Marienloher Straße/Schlossstraße und die Elsener Straße. Auch hier wird durch Untersuchungen vor Ort nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht. Bereits im Dezember des letzten Jahres hatte die Paderborner Polizei gemeinsam mit Landrat Manfred Müller ein Verkehrssicherheitsforum ins Leben gerufen. Die Stadt Paderborn unterstützt dieses Forum. Die Arbeitsgruppe zur Senkung der Radfahrunfälle entstand aus diesem Forum heraus.