Marienkäfer bei der Morgentoilette: Faszinierende Filmaufnahmen von Ministars

Sonntag 11 Uhr im Naturkundemuseum

Am letzten Tag der Sonderausstellung „Glanzlichter“ (Naturfotografie), am kommenden Sonntag, 26. März, zeigt das Naturkundemuseum um 11 Uhr einen besonders eindrucksvollen Naturfilm. Der Eintritt zu diesem Film-Leckerbissen ist frei. In dem eineinviertel Stunden langen Film „Mikrokosmos“ von Claude Nuridsany und Marie Pérennou sind rund zwei Dutzend Insektenarten und einige andere kleine Lebewesen die Hauptakteure. Ort der Handlung ist eine Wiese irgendwo in Südfrankreich. Die Kamera ist meist auf gleicher Höhe mit den kleinen Darstellern und zeigt die ungewohnte Ästhetik einer fremden Welt. Beispielsweise kann man einem Marienkäfer bei der Morgentoilette zusehen, Ameisen „melken“ ihre Blattläuse, ein Schwalbenschwanz schlüpft aus der Puppenhülle und zwei Hirschkäfermännchen führen einen erbitterten Kampf. Diese und viele andere Details, die uns normalerweise verborgen bleiben, zeigt der Film in eindrucksvollen Großaufnahmen. Zwei Jahre dauerte allein die Entwicklung der Filmausrüstung. Für die Dreharbeiten wurden mehr als drei Jahre benötigt. Faszinierende Bilder sind das Ergebnis. 1996 erhielt der Film den großen Preis der Technik in Cannes und den Publikumspreis in Locarno. Der Eintritt ist frei.