Forellenquintett wird gespielt
Im Neuhäuser Schloss
Am Sonntag, 14. Mai, um 11.30 Uhr werden zwei der beliebtesten Werke der Kammermusik im Audienzsaal des Neuhäuser Schlosses aufgeführt. Im ersten Teil des Dozentenkonzertes der Städtischen Musikschule erklingt das wohl bekannteste Klavierquintett, das sogenannte „Forellenquintett“ von Franz Schubert. Zum Klavier (Marianne Wiemann) treten hier Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass, gespielt von Anne-Claudia Renz, Alexandra Herdieckerhoff, Claus Hütterott und Detlef Thönnessen. Das äußerst heitere und von herrlicher Melodik geprägte Werk erhielt seinen Namen durch die phantasievolle Verarbeitung des Liedes „Die Forelle“ in einem launigen Variationssatz. Im zweiten Teil des Programms erklingt das vielleicht reizvollste Kammermusikwerk Antonin Dvoráks, das Klavierquintett A- Dur Op. 81. Das Klavier (hier gespielt von Kirstin Hütterott) wird nun durch ein Streichquartett ergänzt (Miriam Hagen und Andreas Friesicke, Violine, Alexandra Herdieckerhoff, Viola, Claus Hütterott, Violoncello). Ein großer Reichtum an Melodien durchzieht das ganze Werk. Unverkennbar ist auch der Einfluss der böhmischen Musik, zum einen tänzerisch bewegt, auf der anderen Seite wehmütig und poetisch.