150.000 Besucher sahen schon die „Canossa-Ausstellung“

Täglich 3.000 Canossa-Besucher

Den 150.000sten Besucher der Ausstellung „Canossa 1077 – Erschütterung der Welt“, begrüßten am Freitag Paderborners Bürgermeister Heinz Paus, Prälat Domkapitular Alfons Hardt, Generalvikar des Erzbischofs von Paderborn und Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Münster. „Wir freuen uns über das enorme Interesse an unserer Ausstellung“, sagte Friedhelm Meyer, Prokurist und Geschäftsführer der Ausstellungsgesellschaft. „Unterdessen zählen wir täglich etwa 3.000 Besucher und haben schon heute, bereits 10 Tage vor dem Ausstellungsende, mit 150.000 Besuchern unsere erste Prognose erfüllt.“ Die 150.000ste Eintrittskarte löste Beate Heite (40). „Ich besuche gerne und regelmäßig Ausstellungen“, sagte die Apothekerin aus Recklinghausen. Als Präsent bekam sie den zweibändigen Canossa-Katalog und einen großen Blumenstrauß. Unterdessen meldet das Ausstellungsbüro rund 4.300 gebuchte Gruppen­anmeldungen. Besonders viele Gruppen- und Einzelbesucher kommen aus einem Einzugsgebiet von etwa 200 Kilometern rund um Paderborn. Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen sind am stärksten ver­treten, gefolgt von Gästen aus Baden-Württemberg und Bayern. Viele Buchungen und Anfragen gingen auch aus Italien und den Beneluxländern ein. Die Ausstellung „Canossa 1077“ ist noch bis zum 5. November zu sehen. Die drei Veranstaltungsorte - Museum in der Kaiserpfalz, Diözesanmuseum und Städtische Galerie – sind täglich zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet. Die Einzelkarte kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die große historische Ausstellung mit rund 700 kostbaren Exponaten aus aller Welt wird veranstaltet von der Stadt Paderborn, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Erzbistum Paderborn.