Broschüre neu aufgelegt
Vorgeburtliche Untersuchungen immer wichtiger
Waren in den 80er Jahren unter fünf Prozent der Schwangeren in Deutschland über 35 Jahre, so stieg diese Zahl bis heute auf 23 Prozent. Frauen bekommen immer später Kinder. Deshalb ist die vorgeburtliche Untersuchung umso wichtiger. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis "Frauengesundheit" jetzt eine neue Auflage der Broschüre "Pränatale Diagnostik" herausgebracht. In dem Arbeitskreis arbeiten unter der Koordination der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn Berufsgruppen zusammen, die Schwangere beraten, unterstützen und auf die Geburt vorbereiten. Erhältlich ist die Broschüre in der Stadtverwaltung Paderborn, Am Abdinghof, in den Verwaltungsnebenstellen Schloß Neuhaus, Elsen und Sande, in den Praxen von Frauenärztinnen und –ärzten, in Apotheken sowie in den Bibliotheken und weiteren öffentlichen Einrichtungen. Die Broschüre soll Frauen und Paaren ermöglichen, sich grundlegend über die Chancen und Risiken vorgeburtlicher Diagnostik zu informieren. Sie sollen durch die Lektüre einen persönlichen Standpunkt entwickeln können und damit Entscheidungshilfen finden. Die Übersicht enthält deshalb Informationen über die verschiedenen Untersuchungsmöglichkeiten des ungeborenen Kindes. Es wird erklärt, welche Erkrankungen und Entwicklungsstörungen erkannt werden können. Eingegangen wird auch auf Grenzen der Untersuchung und auf Gefahren, die mit der jeweiligen Untersuchungsmethode verbunden sein können. Außerdem finden sich im Adressenteil Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten zu diesem Thema in Paderborn und der Umgebung. Der Arbeitskreis „Frauengesundheit“ trifft sich regelmäßig in der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn, Am Abdinghof. Hier arbeiten bislang Dr. med. Heike Niggemeyer, Ärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Agnes Tavakoli, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dipl. Sozialarbeiterin Karin Storm, Sozialdienst Katholischer Frauen, Schwangerschaftsberatungsstelle, Dipl. Sozialarbeiterin Annedör Scheiber, Gesundheitsamt des Kreises Paderborn, Dipl. Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin Andrea Rottmann, Diakonie Paderborn-Höxter e.V., Dipl. Sozialarbeiterin Birgit Kriedner, "donum vitae" Regionalverband Paderborn sowie Christa Mertens von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn mit.