Canossa-Ausstellung jetzt auch montags geöffnet

Nachmittage ideal für Individualbesucher

Wegen des großen Besucherandrangs, insbesondere von Gruppen, ist die Paderborner Ausstellung „Canossa 1077 – Erschütterung der Welt“ ab jetzt auch montags geöffnet. Während an den Vormittagen bevorzugt Schülergruppen berücksichtigt werden, sind die Nachmittage dieser zusätzlichen Öffnungstage ideal für den individuellen Besuch. Noch bis zum 5. November entführen in Paderborn zum Teil noch nie gezeigte Schätze, unterstützt durch moderne Medien, spannend inszeniert ins Herz des Mittelalters. Zu sehen sind Mosaike, Elfenbeinschnitzereien, Goldschmiedekunst, reich bebilderte Handschriften, Gemälde, Waffen und vieles mehr. Sie spiegeln eine faszinierende Zeit: Im Spannungsfeld des Konflikts zwischen deutschem Herrscher und römischem Papst machten mächtige Äbte ihre Klöster zu Zentren der Kunst und der Wissenschaft. Reiche Bischöfe sorgten vielerorts für einen wahren Bauboom und die aufstrebenden Städte beanspruchten ihren Platz im Machtgefüge zwischen Adel und Klerus. Mit zwölf verschiedenen Themenührungen, Aktionsprogrammen und speziellen Angeboten für Erwachsene und Schulklassen vom 3. bis 13. Jahrgang vermittelt das museumspädagogische Angebot einen Einblick in das Leben und Denken der Menschen des 11. und 12. Jahrhunderts. „Canossa 1077“ ist in drei große Themenbereiche gegliedert, sie sind im Diözesanmuseum, im Museum in der Kaiserpfalz und in der Städtischen Galerie zu sehen. Veranstalter sind die Stadt Paderborn, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Erzbistum Paderborn.