Drei Kommunen vernetzen sich zur Intensivierung der Seniorenarbeit
Paderborn, Bad Lippspringe und Borchen nehmen gemeinsam als Regionalgruppe am LernLabor Ahlen teil
Paderborn/Bad Lippspringe/Borchen (IP). Das „LernLabor“ ist ein Modellprojekt des Ministeriums für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes NRW und begleitet insgesamt über 60 Ehrenamtliche aus sechs Kommunen und findet in den beteiligten Kommunen Paderborn, Bad Lippspringe und Borchen statt. Im Vordergrund des LernLabor steht die Qualifizierung von Ehrenamtlichen aus Seniorenbegnungsstätten und Seniorengruppen zur Intensivierung der Seniorenarbeit. Im Rahmen dieses Projektes besuchten am Donnerstag, 22. März, sieben kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus sechs nordrhein-westfälischen Städten die Weserstadt Ahlen. Auf der Tagesordnung des ganztägigen Seminars stand für die hauptamtlichen AnsprechpartnerInnen der Kommunen das Thema Sozialplanung, welches von den Projektleiterinnnen Anika Gietmann und Ursula Woltering vorgestellt wurde. Am Nachmittag haben die kommunalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem die Vernetzungsstrukturen in ihren Städten unter die Lupe genommen, denn sie ist wichtige Grundlage in der Seniorenarbeit, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Zusammen geht es oft besser als alleine. Dieses Motto, das sich in Ahlen bereits erfolgreich zunutze gemacht hat, soll jetzt auch in den teilnehmenden Kommunen umgesetzt werden. Die Seniorenbegegnungstätten und Seniorengruppen, die im Proejkt „LernLabor“ unterstützt werden, sind wichtige Anlaufstellen für ältere Menschen und unentbehrlich im Gemeinwesen. Im Rahmen des LernLabor soll aufgezeigt werden, welche Vorteile die gegenseitige Vernetzung von Seniorenbegegnungsstätten untereinander und auch die Vernetzung mit anderen Partnern wie zum Beispiel Beratungsstellen bringt. Ziel ist eine Intensivierung der Seniorenarbeit in der Kommune. Hierbei soll auch eine nachhaltige Wirkung über die Dauer des Projektes hinaus erzielt werden. Im Rahmen des LernLabor werden unter anderem vier Seminare zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Mittelakquise sowie Gruppengestaltung und –moderation für die Ehrenamtlichen angeboten. Durch die Bildung einer Regionalgruppe mit den Städten Paderborn und Bad Lippspringe ist es möglich, die Seminare direkt vor Ort in den Kommunen anzubieten. Der Prozess wird von Seiten der Seniorenbüros in den Kommunen Paderborn, Bad Lippspringe und Bochen als trägerneutraler Akteur koordiniert und moderiert. Weiterhin unterstützen die hauptamtlichen AnsprechpartnerInnen die Ehrenamtlichen der Seniorengruppen und Seniorenbegegnungsstätten bei der Umsetzung verschiedener eigener Projekte. Die Rückmeldung der teilnehmenden ehrenamtlichen Leiter der Seniorentreffs- und –gruppen in der Region ist mehr als positiv. Ansprechpartnerinnen und -partner bei den Kommunen für Interessierte ehrenamliche Leiter von Seniorentreffs- und –begegnungsstätten in der Region Paderborn sind: Für die Stadt Bad Lippspringe Frau Hermes Burgdorf Tel.: 0 52 52 / 2 61 80 Für die Gemeinde Borchen Frau Rüsing Tel.: 0 52 51 / 3 88 81 55 Frau Cremer Tel.: 0 52 51 / 3 88 82 54 und für die Stadt Paderborn Seniorenbüro Frau Tröster, Herr Kramps Tel.: 0 52 51 / 88 12 55