Die Enge hat ein Ende
Erster Spatenstich für neues Feuerwehrgerätehaus und neue Rettungswache in Schloß Neuhaus
Die Enge im Feuerwehrgerätehaus an der Krakostraße hat bald ein Ende. Am gestrigen Tag gab es den ersten Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Rettungswache. Auf dem ehemaligen Gelände der Crocker Barracks an der Bielefelder Straße zwischen Schloß Neuhaus und Sennelager soll er in unmittelbarer Nähe des neuen Wohnparks Thune entstehen. Bürgermeister Heinz Paus machte, bevor er zur Schaufel griff, keinen Hehl daraus, dass dieses Projekt eine lange Geschichte hat. Bereits seit 1971 habe die damals noch selbständige Gemeinde Schloß Neuhaus diesen Neubau geplant. Nach einer jahrelangen Grundstückssuche habe man jetzt jedoch ein ideales Gelände gefunden, so Heinz Paus. In dem Neubau, der voraussichtlich im Sommer des kommenden Jahres fertig gestellt sein wird, werden nicht nur die 47 Mitglieder des Löschzuges Schloß Neuhaus der Freiwilligen Feuerwehr eine neue Heimstätte finden, sondern auch die Jugendfeuerwehr Schloß Neuhaus und der Musikzug Schloß Neuhaus. Fünf Fahrzeuge (eine Drehleiter, zwei Löschfahrzeuge, ein Rüstwagen sowie ein Mannschaftswagen) bilden neben dem Rettungswagen und dem Krankenwagen den Fuhrpark am neuen Standort. Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Rettungswache auf dem Areal stehen im städtischen Haushalt 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. "Als günstigen Standort" bezeichnete Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr, die 3500 Quadratmeter große Fläche. Er rechne damit, dass sich die Eintreffzeiten des Rettungswagens, der jährlich immerhin 1800 Einsätze hat, bei einer Reihe von Zielen verkürzt. Derzeit läuft auch die Erschließung des Geländes für das benachbarte Wohngebiet. 2008 sollen die Grundstücke vermarktet und gegebenenfalls auch schon die ersten Häuser gebaut werden. Vorgesehen sind 130 Grundstücke für Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser.