Freie Rettungswege auch im Interesse des SV Heide

Nach Chaos beim Silvestercup keine Probleme beim Padercup

Überhaupt kein Verständnis für die Kritik des SV Heide an den Parkmöglichkeiten im Bereich des Sportzentrums Maspernplatz und dem Einsatz von Ordnungskräften bei groben Verkehrsverstößen hat die Stadt Paderborn. Dieses hatte der Fußball-Abteilungsleiter Ralf Bieling kritisiert und der Stadt unterstellt, sie habe "ganz gezielt den Fußballfan als Füller für das Loch in der Stadtkasse ausgeguckt". Veranstalter des Silvestercup ist der SV Heide. Er müsste eigentlich selbst das größte Interesse daran haben, dass das Sportzentrum während eines Hallenfußballturniers jederzeit von Rettungsfahrzeugen angefahren werden kann. Der Veranstalter hat in dieser Beziehung nichts unternommen, Rettungswege und Grundstückszufahrten waren zeitweise total zugeparkt. Vorbildlich dagegen das Verhalten des SC Paderborn 07, dem Veranstalter des Padercup eine Woche später. Der Verein hatte auf eigene Kosten am Schützenweg eine Absperrschranke aufstellen lassen und dazu noch Wachschutz gestellt. Das Ergebnis: nicht die geringsten Probleme für Rettungsfahrzeuge und Anlieger. Während des Silvestercup sind von der Stadt keine Außendienstmitarbeiter im Bereich des Sportzentrums im Einsatz gewesen. Als Konsequenz aus den dabei teilweise chaotischen Zustände sind während des Padercup Kontrollen durchgeführt worden. "Knöllchen" gab es lediglich bei besonders groben Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Das traf in erster Linie Autofahrer, die ihr Fahrzeug so rücksichtslos im Haltverbot geparkt hatten, dass der Durchgangsverkehr auf dem Rolandsweg gefährdet war. Dabei gab es genügend Alternativen: 670 Parkplätze auf dem Maspernplatz, dazu noch einmal 540 im Parkhaus Neuhäuser Tor - gerade mal 5 Minuten Fußweg vom Sportzentrum entfernt. Freie Plätze gab es hier zu jeder Zeit.