Gemeinsam sind wir stark
Die Zukunft von Seniorenbegegnungstätten im Blick
Um die Zukunft von Seniorenbegegnungsstätten ging es im Technologiepark Paderborn. Ehrenamtliche aus den Begegnungsstätten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen Paderborn und Bad Lippspringe diskutierten mit dem Team des LernLabors Ahlen über das Thema. Begegnungsstätten für ältere Menschen sind für das Gemeinwesen einer Stadt von großer Bedeutung. Die Weiterentwicklung und der Ausbau von Seniorenbegegnungsstätten ist vor allem im Hinblick auf die demographische Entwicklung eine wichtige Zukunftsaufgabe. Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer ein Jahr lang dauernden Begleitung der Arbeit in den Begegnungsstätten durch das LernLabor Ahlen. Dieses Labor ist ein Landesmodellprojekt und wird vom Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Generationen gefördert. In Ahlen arbeitet man schon seit vier Jahren an der Weiterentwicklung der Seniorenbegegnungsstätten. Das Netzwerk der Seniorenarbeit (SINN – "Senioren In Neuen Netzwerken"), das sich aus der intensiven Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Träger sozialer Einrichtungen gebildet hat, ist bereits landesweit bekannt und ausgezeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten gemeinsam mit den Aktiven vor Ort Vorstellungen zu erarbeiten, wie ihre Begegnungsstätte der Zukunft aussehen könnte. Nach den individuellen Wünschen und Problemen werden neue Ideen, Angebote und Initiativen für Begegnungsstätten zusammen entwickelt und umgesetzt. Mit der Zeit werden noch weitere Kooperationspartner im lokalen Gemeinwesen gefunden und eingebunden. Das LernLabor Ahlen bietet den Teilnehmern verschiedene Themenvormittage an, die wichtige Grundlagen zur Arbeit in Seniorenbegegnungsstätten vermitteln. Zu den Themen zählen beispielsweise die Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Sponsoring und Gruppengestaltung. Zudem haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit durch Hospitationen in den Projekten in Ahlen, selbst zu erleben, wie die Ideen vor Ort umgesetzt wurden. So können praktische Tipps zwischen den Ehrenamtlichen ausgetauscht werden. Neben der Regionalgruppe Paderborn gibt es eine weitere Regionalgruppe im Kreis Recklinghausen, in der vier Städte vereint sind. Somit wird auch der überregionale Austausch zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen AkteurInnen im Projekt gewährleistet. Begleitet wird das Projekt von Michael Kramps und Dagmar Tröster vom Seniorenbüro der Stadt Paderborn, die gerne Fragen zum Thema beantworten (05251/881823 oder 881255).