Tatort Paderborn“: Kunst im Dialog
Auch Ottmar Hörl, Schöpfer der goldenen Engel dabei
Um spezifische Formen der Kunstinszenierung geht es bei der Podiumsdiskussion am Dienstag, 10. Juli, um 18 Uhr im Silo-Atelier der Universität Paderborn, Warburger Str. 100. Beispielhaft diskutiert werden Eigenheiten und Spezifika der Ausstellungen documenta 12 in Kassel, skulptur.projekte 2007 in Münster und „Tatort Paderborn – Irdische Macht und Himmlische Mächte“. Der Kunsthistoriker Dr. Harald Kimpel aus Kassel, die Kunstvermittlerin Heike Kropff aus Münster, die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Brockmann vom Paderborner Team und der Künstler und Schöpfer der nachdenklichen goldenen Engel Ottmar Hörl diskutieren über Kunst und Öffentlichkeit und über Kunst im öffentlichen Raum. Dr. Harald Kimpel veröffentlichte eine umfangreiche, wissenschaftliche Publikation mit dem Titel „Documenta. Mythos und Wirklichkeit“ (Köln 1997) und zur documenta 11 erschien seine Übersichtsdarstellung über fünf Jahrzehnte Ausstellungsgeschichte. Heike Kropff ist für den gesamten Bereich der Vermittlungsarbeit der skulptur.projekte 2007 in Münster verantwortlich und hat ein umfangreiches Rahmenprogramm für diese Veranstaltung entworfen. Die Kunsthistorikerin Dr. Andrea Brockmann stand der Kuratorin Ingrid Raschke-Stuwe als Projektassistentin bei „Tatort Paderborn“ zur Seite. Prof. Ottmar Hörl, der Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg schuf für Paderborn eine große Schar nachdenklicher Engel - himmlische Mächte als Multiple. Das seriell hergestellte Kunstwerk sorgte bereits zu Beginn der Ausstellung für Schlagzeilen, teils durch Zerstörungen, teils durch das große Kaufinteresse von Paderbornern und auswärtigen Besuchern. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Sara Hornäk und Vertr.-Prof. Dr. Sabiene Autsch vom Institut für Kunst/Musik/Textil der Universität Paderborn. Weitere Informationen: www.tatort-paderborn.de