Ragabund meets "Babacools"

Krafvoller Musik-Mix am Montag, 30. Juli, auf dem Franz-Stock-Platz

© Stadt Paderborn

"Raggabund" meets "Babacools" lautet das Motto am Montag, 30. Juli, ab 20.30 Uhr auf dem Franz-Stock-Platz im Rahmen des Libori-Festes. Zwei Bands präsentieren auf einer Bühne einen farbenfrohen und kraftvollen Mix aus Reggae, Mestizo, Hip Hop und Urban Beats. Das Münchener Künstlerkollektiv "Raggabund" besteht aus vier Musikern, die sich zusammengetan haben, um heimischen Reggae und Dancehall auf das nächste Level zu heben. Neben dem Produzentenduo Dungee und Sasha (Rumford –Music) prägen vor allem die beiden südamerikanischen Brüder El Criminal und Caramellow das Erscheinungsbild der Gruppe. Paco Mendoza (El Criminal) blickt dabei auf eine Vergangenheit in vielen Bands zurück, wobei er schnell seine Liebe für Reggae, Latin und Dancehall entdeckte. Neben seiner Tätigkeit bei "Raggabund" hat er bereits einiges an Solomaterial veröffentlicht. "Caramellow" sammelte erste Erfahrungen in der HipHop-Szene und war Teil der Münchener Erfolgsband "Blumentopf", bis er 1994 als Sänger der Band "Les Babacools" einstieg. Diese Band zeichnet sich durch einen bunten Stil-Mix zwischen HipHop, Reggae, Latin und Funk aus und tourt seit Jahren erfolgreich durch Mitteleuropa und hat bisher bereits drei Alben veröffentlicht. Auch als Solosänger ist er sehr aktiv und hat unter anderem mit DJ Friction, BeatSchmieda und den Roots Rockers Veröffentlichungen vorzuweisen. Als charismatische Sänger und Künstler verstehen es Don Caramelo und Paco Mendoza durch außergewöhnliches Freestyle Toasting auf Spanisch und Deutsch ein jedes Publikum von der ersten Minute an zu fesseln und haben sich damit auch als meister der Beat-Box-Akrobatik und Gitarrengrooves einen Namen gemacht. Die Münchner "Babacools" sparen nicht mir Personal. Bis zu neun Musikern, darunter zwei Sänger und Bläsersektion, stehen auf der Bühne. Das ist auch nötig, wenn man live so vielseitige Mucke machen will. Ihr gigantischer Crossover, in dem sie bunt alle möglichen Fitzelchen aus Reggae und Ragga, Ska, Funk, Latin, Hip Hop und Rock verschrauben und verbraten, macht ein wildes Sprachgemisch aus Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch nur noch extremer. All ihre Songs sind in jedem Falle aber partytauglich. Der Bandname stammt aus Frankreich und war in den 60ern ein geläufiger Begriff für Hippies und Freaks. In jedem Falle passend, bedenkt man neben dem Multikulti-Sound die Messages von Toleranz, Offenheit und Respekt.