Täglich zehn Tonnen Abfall

ASP kümmert sich um den Rest vom Libori-Fest

© Stadt Paderborn

Paderborn feiert Libori. "Und die Paderborner verstehen zu feiern", so ASP-Chef Reinhard Nolte. Als Leiter des Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Paderborn ist er dafür verantwortlich, dass der Rest vom Libori-Fest am nächsten Morgen verschwunden ist. Dazu werden beim ASP alle verfügbaren Kräfte mobilisiert. Ab 5 Uhr wird der angefallene Dreck vom Vortag beseitigt. Etwa zehn Tonnen Abfall müssen neben der normalen Routinearbeit täglich extra entsorgt werden. Das entspricht dem Inhalt von fast 1.000 Abfallgefäßen. 40.000 Quadratmeter Festplatzfläche und weitere 49.000 Quadratmeter Innenstadtfläche werden dabei täglich intensiv gereinigt. Der Unterstützung von zurzeit 17 so genannten "Brückenjobbern" ist es zu verdanken, dass auch das Umfeld, die Zufahrtswege und -straßen in dieser Festwoche zusätzlich gereinigt werden können. Bereits vor Libori wurde die Innenstadt nach und nach auf Hochglanz gebracht. So kommt seit dem Frühling eine Spezialmaschine zum Einsatz, mit der klebrige Kaugummireste vom Pflaster entfernt werden. Mühsam muss hier jeder Fleck mit einem Hochdruck-Dampfstrahler, an dessen Ende eine kleine Drahtbürste befestigt ist, einzeln weggerubbelt werden. Ein Aufwand, der sich einfach vermeiden ließe, wenn der Kaugummi in einen der vielen Papierkörbe wandern würde. Wird ein Kaugummispucker auf frischer Tat erwischt, sind zehn Euro Bußgeld eher noch zu wenig als Strafe. Zusätzlich wurde die Innenstadt vom ASP mit Fahnen geschmückt. Einladend wird so bereits für den NRW-Tag am 25. und 26. August geworben. Damit Paderborn auch bei diesem Volksfest überregional überzeugen kann. Die bei beiden Veranstaltungen erwarteten Besuchermassen können sich bereits vor oder bei der Anfahrt nach Paderborn beispielsweise über das Internet, ihre Navigationssysteme oder webfähige Handys unter www.adac.de/parkinfo über die aktuell freien Parkplätze informieren. Das Parkleitsystem steht dann vor Ort zur weiteren Orientierung zur Verfügung. Extralange Öffnungszeiten, günstige Tarife und die Möglichkeit des "HandyParkens" machen es so auch für Individualisten einfach, die den öffentlichen Nahverkehr nicht nutzen wollen oder können. So kommt man bequem und schnell ans Ziel und kann die Feste von Anfang an stressfrei genießen.