ASP macht es möglich: Einmal Technik des Müllwagens testen

NRW-Tag am 25. und 26, August in Paderborn

Welches Kind hat sich nicht schon einmal gewünscht, hoch auf einem Müllwagen hinter dem Lenkrad zu sitzen? Wer würde nicht gern einmal seine Geschicklichkeit am automatischen Hebearm eines modernen Seitenladers testen? Diese Gelegenheit bietet sich am NRW-Tag am 25. und 26. August am Stand des ASP (Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn) auf der technischen Meile am Heierswall. ASP-Betriebsleiter Reinhard Nolte: „Probieren Sie einmal aus, wieviel Fingerspitzengefühl und Konzentration es erfordert, um das Tagespensum von ca. 1000 Behälterleerungen zu schaffen!“ Paderborner kennen die großen weißen Entsorgungsfahrzeuge des ASP mit den flotten Sprüchen und werden vielleicht schon über die Aufforderung "Geben Sie uns den Rest" geschmunzelt haben. Dass sich im Innern der Fahrzeuge modernste Technik befindet, ist sicherlich vielen nicht auf Anhieb bewusst. Aber als zukunfts- und leistungsorientierter Betrieb ist der Eigenbetrieb auch hier immer auf der Höhe der Zeit, um effektive Abfallentsorgung, und Straßenreinigung zum Wohl der Bürger und der Umwelt zu garantieren. So werden bereits seit 1998 zur Leerung der Abfallgefäße mit großem Erfolg moderne Seitenladerfahrzeuge eingesetzt. Mittlerweile werden die Bio- und Restmülltonnen in 66% des Stadtgebietes durch Seitenlader entleert. Es ist erfreulich, dass die Paderborner bei der korrekten Bereitstellung der Gefäße für diese Fahrzeuggeneration gewissenhaft mitarbeiten! Auf diese Weise kann das Optimierungspotenzial voll ausgeschöpft werden und sich durch geringe Entsorgungs-Gebühren in Paderborn auszahlen. Neben hoher Wirtschaftlichkeit ist den Eigenbetrieben besonders der Umweltschutz wichtig. Zwar sind die Entsorger und Stadtreiniger in ihrer Arbeit auf Fahrzeuge angewiesen, suchen aber stets nach Lösungen, den Schadstoffausstoß und die Lärmbelästigung möglichst gering zu halten. Da die gängigen Filtersysteme für die Besonderheiten der Entsorgungsfahrzeuge nicht die gewünschten Ergebnisse brachten, wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Filterhersteller eine spezielle Lösung gesucht und gefunden, wodurch 90 Prozent der ausgestoßenen Schadstoffe aufgefangen wird. Zudem wird die Entwicklung alternativer Kraftstoffe mit Interesse beobachtet und auf die Einsatzmöglichkeit im Entsorgungsbereich hin unter die Lupe genommen. Maschinen machen Lärm und zum Schutz der Menschen legt die Lärmschutzverordnung bestimmte Obergrenzen und Einsatzzeiten der Maschinen fest, um die Belästigung für die Bewohner gering zu halten. Auch hier orientiert sich der ASP stets an Neuentwicklungen auf dem Markt und hat zum Beispiel mit der neusten Kehrmaschine ein flüsterleises Gerät gekauft, das nach der Verordnung sogar nachts fahren dürfte. Dies sind nur einige Beispiele, wie durch Technik die tägliche Arbeit optimiert wird. Reinhard Nolte: „Trotzdem werden auch in Zukunft die orangenen Mitarbeiter nicht aus dem Stadtbild wegzudenken sein, denn vieles muss immer noch von Hand erledigt werden. Und auch die Technik kommt nicht ohne qualifizierte Mitarbeiter aus.“