Zwei Schulen verstehen sich
Gesamtschule Elsen und Erstes Gymnasium in Sarajevo machen "Grenzerfahrungen"
Sie halten ein dickes rotes Brett gemeinsam fest. Sinnbild für die dicke Freundschaft, die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Elsen und des 1. Gymnasiums in Sarajevo verbindet. Zwar sprechen sie verschiedene Sprachen, doch die jungen Leute verstehen sich trotzdem. Bewiesen hatten sie das im September letzten Jahres in Sarajevo. Damals kam die Präsentation ihres Projektes im Goethe-Institut bestens an. Jetzt haben die Elsener ihre bosnischen Kollegen nach Paderborn eingeladen, um unter dem Titel "Grenzerfahrungen - für ein Europa ohne Grenzen" ein neues Projekt gemeinsam anzugehen. Eine Woche werden sie dabei, unter anderem mit Unterstützung des Paderborner Bildhauers Manfred Webel, forschen, sammeln, suchen und aufschreiben. Das Ergebnis dieser Arbeit wird am Freitag, 9. März, ab 14 Uhr in der Aula der Gesamtschule vorgestellt. Bürgermeister Heinz Paus wünschte den Schülerinnen und Schülern bei diesem Projekt viel Erfolg. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, die jungen Leute im Remter der Stadtverwaltung mit einem Empfang zu begrüßen. Dabei stellte er ihnen Geschichte und Gegenwart Paderborns vor.