Paderborn beim Parken Millionär

2006 wurde 3,4 Millionen mal in der Innenstadt geparkt

Beim Parken ist Paderborn Millionär. Im vergangenen Jahr parkten die Autofahrer rund 3,4 Millionen mal auf den über das Parkleitsystem erfassten Innenstadt nahen Parkplätzen. Während das Parkquartier am Liboriberg wiederum einen geringen Rückgang zu verzeichnen hatte, ist der Zuwachs im Parkquartier Königsplatz unübersehbar. Insgesamt ist eine Zunahme von 1,9 Prozent zu verzeichnen und damit der Rückgang von 2005 längst wieder aufgeholt. Diese Ergebnisse stellte der für Parkraumbewirtschaftung zuständige ASP in seiner jüngsten Betriebsausschusssitzung der Öffentlichkeit vor. "Die Zahlen belegen, dass sich die Parksituation in der Innenstadt auf sehr stabiler Basis bewegt. Sowohl das Angebot an Parkraum als auch die besonders günstigen Parktarife in der Innenstadt treffen die Nachfrage der Kunden und die hohen Ansprüche der Geschäftsleute schon seit Jahren", bewertet ASP-Chef Reinhard Nolte die Zahlen. "Dass man in Paderborn samstags vier Stunden für 1,50 Euro citynah im Parkhaus Neuhäuser Tor parken kann, davon können andere Großstädte nur träumen." Im Vergleich zum Vorjahr gab es zwischen den einzelnen Parkstätten wiederum einige Verschiebungen bei der Nutzungsintensität. Ein dickes Plus verzeichnete erneut der provisorische Parkplatz an der Florianstraße, der zahlreichen Dauerparkern ein Ausweichquartier zur Rathenaustraße bietet. Falls in absehbarer Zeit die Entscheidung für ein öffentliches Parkhaus an der Bahnhofstraße gefällt wird, ist ausreichend interessierte Kundschaft hier schon sicher. Innovativ, mobil und erfolgreich - diese Attribute treffen auf das Handyparken in Paderborn zu. Seit mehr als einem Jahr kann die Parkgebühr auf vielen Parkplätzen bequem und zeitgenau per Handy bezahlt werden. Seitdem nutzen diesen Service immer mehr, in Kürze kann der 1000. Handyparker begrüßt werden. Zurückgeblickt wurde in der Sitzung auch auf die Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, die besonders bei der in die Jahre gekommenen Tiefgarage Königsplatz zu Buche schlugen. So musste hier neben der Fugen- und Bodensanierung auch das Kanalnetz, an dem vor allem die darüber liegenden Geschäftshäuser angeschlossen sind, einer grundlegenden Erneuerung unterzogen werden, die auch noch in diesem Jahr andauern wird.