Minister Michael Glos übernimmt Schirmherrschaft

Ausstellung im Historischen Museum im Marstall

Michael Glos MdB, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, übernimmt die Schirmherrschaft für das Ausstellungsprojekt "Eine Welt in Bewegung - wieder entdeckte Zentren an den Routen des frühen Mittelalters" im Historischen Museum im Marstall und im Mainfränkischen Museum in Würzburg . Diese Nachnricht erhielt Dr. Norbert Börste, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historisches Museum im Marstall, jetzt aus der Bundeshauptstadt Berlin. Micheal Glos, seit 1976 im Bundetag und seit November 2005 Minister, schreibt dazu: "Ich kann nur zustimmen, dass im Frühmittelalter die Welt in Bewegung war. Von den Umbrüchen und der Mobilität in der damaligen Welt können wir noch heute viel lernen. Deshalb übernehme ich gerne die Schirmherschaft.". Er wünscht Bürgermeister Paus und dem Historischen Museums im Marstall sowie der Oberbürgermeisterin der Stadt Würzburg und dem Mainfränkischen Museum Würzburg, viel Erfolg bei der Realisierung der Ausstellung. Die Ausstellung wird im Historischen Museum im Marstall am 24.April 2008 eröffnet, ist bis 20. Juli in Paderborn zu bewundern und anschließend im Mainfränkischen Museum Würzburg zu sehen. Die wieder entdeckten Zentralorte Balhorn (Paderborn) und Karlburg bei Würzburg ragen aus der Masse der Siedlungsplätze des 7. bis 12. Jhdts. durch ihre räumlichen Dimensionen und ihre Lage an den wichtigsten Fernverkehrswegen des frühen Mittelalters heraus. Dr. Norbert Börste: "Die hohe Qualität der bei archäologischen Untersuchungen entdeckten Objekte von damals internationalem Rang unterstreicht die ehemalige Bedeutung dieser Orte als Zentren von Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Macht. Die in den letzten Jahren erfolgten großflächigen Ausgrabungen nach modernen Standards und das mittlerweile erreichte hohe wissenschaftliche Niveau der Aufarbeitung und Erforschung geben Anlass, die Ergebnisse und Funde erstmals in einer großen Gesamtschau zu präsentieren." Auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche geben weit über 1000 Fundstücke aus Karlburg und Balhorn sowie zahlreiche Leihgaben aus vielen europäischen Museen in Verbindung mit elektronischen Medien und einer ausgefeilten Austellungsdidaktik und –architektur einen Einblick in das Leben des frühen Mittelalters.