Bestnoten für die Ausländerbehörde
Kunden und Firmen loben Mitarbeiter
„Die Öffnungszeiten der Behörde sind auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden abgestimmt und lassen allenfalls kleine Optimierungen zu. Vor allem die Ausweitung der ‚Termine nach Vereinbarung’ wird als sehr gut eingeschätzt. Hier geben mehr als 80 Prozent der Befragten an, dass sie zukünftig ebenfalls diese Art des Behördenkontakts in Betracht ziehen. Sowohl in Bezug auf die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (95 Prozent zufriedenstellend und besser) als auch in der Qualität der Beratungen (90 Prozent zufriedenstellend und besser) werden hervorragende Bewertungen abgegeben.“ Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für soziale Innovation bei der Auswertung der Kundenbefragung in der Ausländerbehörde der Stadt Paderborn. Das Solinger Institut hatte im Rahmen des KOMM-IN-Prozesses der Stadt Paderborn im Februar und März dieses Jahres eine Kundenbefragung durchgeführt. Dabei wurden Ratsuchende, die die Ausländerbehörde aufgesucht hatten, sowie Unternehmen befragt. Diplom-Pädagoge Hans Wietert-Wehkamp vom Institut für soziale Innovation schreibt dazu Bürgermeister Heinz Paus: „Die Ergebnisse der Befragung können Sie sicherlich zufrieden stimmen, erhält die Ausländerbehörde Paderborn fast durchweg sehr gute bis gute Noten bei der Freundlichkeit, auch im Bezug auf die Fachlichkeit der Mitarbeiter.“ Auch im Vergleich mit anderen Ausländerbehörden müsse sich die Paderborner Einrichtung nicht verstecken: 13 Befragte hatten Erfahrungen mit anderen Städten, 11 davon sehen Paderborns Ausländerbehörde besser in Bezug auf Service und Freundlichkeit. Die guten und sehr guten Noten in Bezug auf interne und externe Faktoren lassen sich für Hans Wietert-Wehkamp durch die konsequente Dienstleistungsorientierung erklären: die kurzen Wartezeiten, das System der immer gleichbleibenden Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter und dadurch die Gewissheit, dass sie bzw. er über den Vorgang Bescheid weiß, sowie die gute Beratung. Trotz der sehr guten Bewertung wird in einzelnen Bereichen noch Optimierungspotential durch die Ratsuchenden gesehen. Michael Kriesten, Leiter der Ausländerbehörde der Stadt Paderborn: „Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass diese Optimierungen zum großen Teil bereits durchgeführt sind, jedoch noch nicht wahrgenommen werden. Dies gilt insbesondere für die Öffnungszeiten und Terminvergaben. Hier werden wir uns verstärkt um Information und Aufklärung unseres Services bemühen. Das werden wir nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Türkisch und Russisch machen.“ Das gute Bild der Ausländerbehörde, das sich durch die Befragung der Ratsuchenden gezeigt hatte, hat sich auch in der Befragung von Unternehmen bestätigt. Hans Wietert-Wehkamp: „Mit den inneren Faktoren ‚Beratung und Freundlichkeit’ sind die Unternehmen sehr zufrieden, die externen Faktoren ‚Wartebereich und Bürosituation’ werden kritischer gesehen, jedoch nicht in einem negativen Bewertungsbereich. Durch die Befragung wird deutlich, dass vor allem die verlässlichen und guten Beratungsleistungen geschätzt werden.“ Anhand der Äußerungen der Unternehmen sehe man deutlich die sehr große Zufriedenheit, wie auch das große Lob für die Service- und Beratungsqualität der Paderborner Behörde. Michael Kriesten: „Diesen Weg werden wir auch weiterhin verfolgen und versuchen, die Zufriedenheit mit der Kompetenz und der Serviceorientierung weiter zu bestätigen und zu betonen." Die Kundenbefragung in der Ausländerbehörde Paderborn wurde vom Institut für soziale Innovation an zwei Tagen im Februar 2007 durchgeführt. Sie ist einzuordnen in den Monitoringprozess im Rahmen des KOMM-IN-Prozesses der Stadt Paderborn. Die Termine der Befragung wurden so gewählt, dass sowohl Ratsuchende im Zeitraum mit Terminvergabe (Donnerstagvormittag) und in der offenen Sprechstunde (Donnerstagnachmittag sowie Montagvor- und –nachmittag) befragt werden konnten.