Fleißige Helfer für eine saubere Stadt
Mehr als 100 Langzeitarbeitslose für die Stadt Paderborn tätig
Sie übernehmen zusätzliche Aufgaben in 17 Bereichen der Paderborner Stadtverwaltung. Sie helfen bei der Auswertung der archäologischen Funde genauso wie in der allgemeinen Verwaltung und dem ASP. Die 105 Langzeitarbeitslosen, die über das Kommunale Beschäftigungsprogramm der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit im Kreis Paderborn (ARGE) bei der Stadt Paderborn in der Regel für zehn Monate beschäftigt sind, sammeln in den verschiedenen Bereichen wichtige Erfahrungen für ihre weitere berufliche Entwicklung. "Wir wollen mit diesem Programm, von dem im gesamten Kreis etwa 270 Teilnehmer profitieren, einen Anschub geben, um die Arbeitslosengeld-II-Empfänger an den ersten Arbeitsmarkt wieder heranzuführen", so Ingbert Koppermann, Geschäftsführer der ARGE im Kreis Paderborn. Bei einem Termin im Paderquellgebiet, bei dem auch Bürgermeister Heinz Paus und der stellvertretende ARGE-Geschäftsführer Hermann-Josef Bentler anwesend waren, berichteten Teilnehmer über ihre bisherigen Erfahrungen im Rahmen des Projektes. "Diese zusätzlichen Arbeiten für die Allgemeinheit sind sehr wichtig", so Bürgermeister Heinz Paus. "Ich ärgere mich jedes Mal, wenn im Paderquellgebiet Müll und Scherben herumliegen", kritisiert Heinz Paus den sorglosen Umgang einiger Zeitgenossen. Die beim städtischen Amt für Umweltschutz und Grünflächen tätigen Projektteilnehmer hatten bei ihrem jüngsten Einsatz Knöterich-Pflanzen entfernt, die sich sehr schnell ausbreiten und damit andere Pflanzen verdrängen.