Am Querweg geht's voran
Bis Ende August soll alles fertig sein
Die Aufgabe war nicht einfach und sie war vielfältig. Gas, Wasser, Strom, eine neue Fahrbahndecke sowie beidseitig Radwege sollten am Querweg angelegt werden. Von der Josef-Schröder-Straße bis zum Südring sollte dies auf einer Länge von 750 Metern geschehen. Dass dies seit Ende März zügig von statten geht, daran haben neben der Stadt Paderborn, die für die Bauleitung zuständig ist, insbesondere die dort arbeitenden Firmen beigetragen. „Wir hatten mehr als 30 Leute in vier verschiedenen Abschnitten im Einsatz, um möglichst zügig die neue Straße und auch die Gehwege zu erneuern“, so Olaf Fischer, Bauingenieur der Firma Immig. Fischer betont, dass es von Anfang an ein sehr gutes Miteinander mit den Anwohnern gegeben habe. „Man hat gesehen, dass wir mit Hochdruck arbeiten, um die Arbeiten zügig zum Abschluss zu bringen und damit die Behinderungen für die Anlieger in Grenzen zu halten“, so der Bauleiter der Firma Immig. Welche Dimension diese Baustelle hat, davon zeugen die Zahlen. 6.000 Kubikmeter Boden müssen abgetragen, 5.000 Quadratmeter Pflaster für die getrennten Geh- und Radewege aufgebracht sowie 5.500 Quadratmeter Asphalt auf die Fahrbahn aufgetragen werden. Wenn Ende Juli nach fünf Monaten der Straßenbau abgeschlossen sein wird, sind an einzelnen Stellen noch Kanalbauarbeiten nötig. „Das ist kein Schildbürgerstreich, sondern so gewollt, da wir an verschiedenen Abschnitten gleichzeitig begonnen und somit die Bauzeit um die Hälfte verkürzt haben“, unterstreicht Rainer Kaufmann, Bauleiter der Stadt Paderborn.