Paderborn will aktivste Stadt werden

Unterstützung von Sportvereinen und Gruppen bei "Mission Olympic" gefragt

© Stadt Paderborn

Jetzt ist es offiziell und auf der Urkunde nachlesbar: Paderborn ist Kandidatenstadt. Nicht für die Olympischen Spiele, aber für den Wettbewerb "Mission Olympic", bei dem Deutschlands aktivste Stadt gesucht wird. Margit Budde, Mitglied des Präsidialausschusses Breitensport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) übergab Bürgermeister Heinz Paus im Beisein von Sportamtsleiter Reinhard Rasch die Urkunde als Kandidatenstadt. Damit hat Paderborn die erste Hürde genommen und ist neben Bielefeld und Herne eine von drei Städten aus NRW, die noch im Wettbewerb sind. Um auch die zweite Runde des vom DOSB mit Unterstützung von Coca-Cola präsentierten Wettbewerbs zu überstehen, bedarf es jetzt der tatkräftigen Hilfe der im Sport tätigen Paderborner Vereine, Gruppen und Initiativen. Gesucht werden kreative Ideen und Projekte ehrenamtlicher und bürgerschaftlicher Initiativen und Vereine, egal ob sie zwei oder 100 Mitglieder haben. Lauf- oder Wandertreffs können sich dabei genauso bewerben wie Gruppen, die sich Bolzplätze, Kinderspielplätze, Laufstrecken oder Radwege einsetzen. Integrative Vereine, in denen Ausländer gemeinsam mit Deutschen Sport treiben, sind ebenso willkommen wie Vereine, die Sport mit Behinderten anbieten. Thema ist auch der Sport am Arbeitsplatz. "Wir haben in unserer Sportstadt eine vielfältige Sportlandschaft. Diese Chance gilt es jetzt durch die Vereine und Gruppen zu nutzen", ruft Bürgermeister Heinz Paus zu möglichst vielen Bewerbungen auf. Das Sportamt der Stadt steht dabei mit Rat und Tat zur Seite. Patrick Davis unter der Rufnummer 05251/881513, E-Mail p.davispaderbornde ist dabei Ansprechpartner. Im Internet gibt es unter der Adresse "www.mission-olympic.de" weitere Informationen. Mitte November tritt die Jury erneut zusammen und wählt fünf Finalstädte aus, die im nächsten Jahr jeweils ein „Festival des Sports“ ausrichten. Hier entscheidet die Aktivität der Bürgerinnen und Bürger darüber, wer „Deutschlands aktivste Stadt“ wird. Der Titel "Deutschlands aktivste Stadt" und das damit verbundene Preisgeld von 100.000 Euro, das dem Breitensport in der Stadt zugute kommen soll, werden im November 2008 vergeben. Auf dem Weg dorthin wird über eine Online-Abstimmung die "Initiative des Monats" gewählt, die jeweils 1.000 Euro bekommt. Zusätzlich wird eine Jury über die insgesamt besten sportlichen Initiativen entsprechend der ausgeschriebenen Kategorien entscheiden. Diese Initiativen können sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen.