Ungar mit Flötentönen aus Dänemark
Blickpunkt Dänemark: Dienstag Konzert im Schloss
Warum bringt den musikalischen Gruß im Rahmen von „Blickpunkt Dänemark“ ausgerechnet der ungarische Flötist András Adorján? Weil er in Dänemark aufgewachsen ist, perfekt dänisch spricht und sich in das Land verliebt hat. Fürs Kammerkonzert am Dienstag, 6. November, um 20 Uhr im Audienzsaal Schloß Neuhaus hat er ein Programm mit Werken von Komponisten zusammengestellt, die Dänen von Geburt sind oder, wie er selbst, nach Dänemark einwanderten. Begleitet wird der internationale Spitzenkönner an der Flöte von dem Pianisten Jan-Philip Schulze. Es versteht sich von selbst, dass András Adorján die Ungarische Phantasie von Joachim Andersen aus Kopenhagen, dem ersten Flötisten der Berliner Philharmoniker, besonders am Herzen liegt. Deutsch-Dänen waren Christoph Ernst Friedrich Weyse, Johann Peter Emilius Hartmann und Friedrich Kuhlau, die alle mit je einem Stück vertreten sind. Das 20. Jahrhundert vertritt Vagn Holmboe. Mit Grieg hat sich auch ein Norweger ins Programm geschlichen. Um 19.30 Uhr hält Marie-Helen Joël vom Studiengang Musikvermittlung/Konzertpädagogik an der Musikhochschule in Detmold eine Einführung im Audienzsaal. Karten gibt es im Ticket-Center am Marienplatz, Tel. (05251) 2 99 75 0 und an der Abendkasse.