Mein Hobby

Toni Wiethaup

Zu Beginn einige Zahlen und Fakten: Mitglied seit 41 Jahren, seit 21 Jahren musikalischer Leiter und neun Jahre Vorsitzender. Er spielt selber Trompete, führt das Dirigat, organisiert Proben, Auftritte und sonstige Termine, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und die Nachwuchsgewinnung. Toni Wiethaup vom Amt für Umweltschutz und Grünflächen ist mit Leib und Seele "Buker Husar". Aber wer oder was sind die "Buker Husaren" überhaupt? Die Geschichte des Trompeterkorps 8. Husaren Buke beginnt schon im Jahre 1949 mit der Gründung des Spielmannszuges Buke. 1971 wurde die Uniform des "Husarenregiments Kaiser Nikolaus II. von Rußland (1. Westfälisches) Nr. 8" angeschafft, die 68 Jahre lang (von 1851 bis 1919) in Paderborn/Neuhaus stationiert waren und für ihr hervorragendes Trompeterkorps bekannt waren. Die Buker Husaren führen die musikalische Tradition des Vorbildes fort. Das Repertoire ist geprägt von historischer Marschmusik, Straßen- und Konzertmärschen. Darüber hinaus wird aber auch klassische-, sowie Pop- und Filmmusik aufgeführt. Die Anlehnung an das Vorbild des alten Trompeterkorps ist aber nicht nur "hörbar", sondern auch deutlich sichtbar - die Musiker tragen die traditionelle blaue Husarenuniform und treten manchmal auch "Hoch zu Roß auf". Dass die Buker Husaren ein reines "Männerkorps" sind versteht sich von selbst. Die etwa 50 Mitglieder decken dabei alle Altersstufen ab und auch an musikalischem Nachwuchs mangelt es nicht - "und das obwohl wir keine Frauen haben", fügt Toni Wiethaup schmunzelnd hinzu. Insgesamt stehen bis zu 200 Termine jährlich im Kalender. Da bleibt von der Freizeit nicht allzu viel für andere Dinge übrig. "Umso wichtiger ist es, dass die Familie voll hinter einem steht, sonst wäre das nicht möglich." Toni Wiethaups ältester Sohn teilt sogar die Leidenschaft des Vaters und ist ebenfalls Mitglied. So wird der Name Wiethaup auch künftig eng mit den Buker Husaren verbunden bleiben.