Sport zum Nulltarif für Vereine
Mit neuen Richtlinien will Paderborn den Sport noch besser fördern
Sport zum Nulltarif für die ehrenamtlich arbeitenden Vereine will die Stadt Paderborn in ihren Sporteinrichtungen festschreiben. Das sehen die neuen Richtlinien vor, über die der Paderborner Rat am 18. Dezember entscheiden wird. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Ausschusses für Sport und Freizeit, der Verwaltung und des Stadtsportverbandes hat diese Richtlinien erarbeitet. Wo allerorten über mögliche Gebühren für die Benutzung von Sporthallen und Sportplätzen diskutiert wird, will die Stadt Paderborn den Vereinssport durch kostlose Überlassung der Sportstätten besonders fördern. Die seit Jahren geübte Praxis soll damit festgeschrieben werden. Die neuen Richtlinien sehen außerdem vor, dass insbesondere der Sportbetrieb der Vereine mehr noch gefördert werden soll. Angelehnt an die Förderung durch den Landessportbund soll damit die Förderung der Vereine durch die Stadt transparenter und einfacher werden. Durch die Förderung sollen die Vereine motiviert werden, ihre Jugendarbeit weiter auszubauen. Unterstützt werden durch die neuen Richtlinien auch Investitionen von Vereinen beim Sportstättenbau. Der Leistungssport soll von der Stadt auch weiterhin gefördert werden. Vereine, die als Landesleistungsstützpunkte für die Nachwuchsarbeit anerkannt sind oder Bundesligamannschaften haben, können in den Genuss der Förderung kommen. Weiterhin bestehen bleibt die bisher auch geleistete ideelle Förderung des Sports. Dazu zählt die Unterstützung des Sportamtes der Stadt, wenn Vereine beispielsweise eigene Großveranstaltungen organisieren, dazu zählt auch die Beratung der Vereine durch die Stadt. Sollte der Rat am 18. Dezember diese neuen Richtlinien beschließen, treten sie ab 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft.