Die Wahrheit über 007

Paderborner Volkshochschule eröffnet Studienjahr

Wie realistisch sind einzelne Stunts in den James-Bond-Filmen? Unter welchen Umständen empfiehlt es sich, einem Flugzeug hinterher zuspringen? Funktionieren die mit allerlei Zusatzfunktionen ausgestatteten Uhrenmodelle des Top-Agenten wirklich? Fragen, die sich die James-Bond-Fans immer wieder stellen. Fragen, auf die sie jetzt von wissenschaftlicher Seite Antwort bekommen werden. Zur Eröffnung des Studienjahres am Mittwoch, 5. März, um 18.45 Uhr lädt die Paderborner Volkshochschule zu einem Vortrag des renommierten Physikprofessors Dr. Metin Tolan von der Technischen Universität Dortmund ein. "Geschüttelt, nicht gerührt - James Bond im Visier der Physik" lautet das Motto des Abends im neuen Flair des Paderborner Rathauses. Petra Hensel-Stolz, Leiterin der VHS: "Genießen Sie vor dem Vortrag in der schicken Cafeteria des Paderborner Rathauses einen Martini, selbstverständlich 'geschüttelt und nicht gerührt' sowie kleine Appetithäppchen. Seit Autor Ian Fleming 1953 den Agenten mit der Lizenz zum Töten auf geheime Missionen schickt, trinkt der smarte Womanizer Martinis, "geschüttelt, nicht gerührt". Dass dies seinen guten Grund hat, fand nun ausgerechnet ein Professor der Universität Dortmund heraus. In seinem Vortrag überprüft der renommierte Physiker, Prof. Dr. Metin Tolan, zudem, wie es um den Wahrheitsgehalt mach abenteuerlich anmutender Action steht. Während des Vortrages werden viele Videosequenzen aus den Filmen gezeigt und auch Experimente live vorgeführt. Metin Tolan zeigt, dass nicht Glück, sondern angewandte Physik 007 stets vor dem sicheren Tod bewahrt. Am Ende des Vortrages wird schließlich das Mysterium geklärt, warum James Bond seine Wodka-Martinis immer geschüttelt und nie gerührt zu sich nimmt. Wer den James-Bond-Streifen auf den Grund gehen möchte, sollte sich bis Montag, 25. Februar, bei der VHS Paderborn, Tel.: 05251/88-1229 oder im Internet unter www.vhs-paderborn.de anmelden.