Sicher mit dem Rad unterwegs

Kinderbüro der Stadt fragt Neuhäuser Schülerinnen und Schüler

Seit zwei Jahren beschäftigt sich die Arbeitsgruppe „Radfahrsicherheit in Paderborn“ mit der Entschärfung von Gefahrensituationen für Radfahrerinnen und Radfahrer im Paderborner Stadtgebiet. In diesem Jahr ist einer der Schwerpunkte die Verbesserung der Situation in Schloß Neuhaus. Nach einer ersten Ortsbesichtigung der offensichtlichen Schwachstellen gemeinsam mit der Polizei werden jetzt die Informationen der Nutzerinnen und Nutzer aus erster Hand eingeholt. „Niemand kennt die Gefahren des Schulwegs so genau wie die Kinder und Jugendlichen, die täglich diese Strecken befahren. Dieses Wissen ist unverzichtbar für die zeitgemäße und nutzerorientierte Verkehrswegeplanung“, so Arnd Voss-Reichmann vom Paderborner Kinderbüro. Außerdem werde durch die Aktion das Bewusstsein für Gefahrenstellen geschärft und die Akzeptanz für Radwegevorschriften erhöht. Gute Gründe, diese Aufgabe anzugehen. Die drei weiterführenden Schulen in Schloss Neuhaus haben dabei von Anfang an ihre Mitarbeit zugesagt. So werden in den nächsten Tagen rund 2.000 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule sowie des Gymnasiums einen sorgfältig vorbereiteten Fragebogen erhalten, in den sie ihre Erfahrungen und Empfehlungen eintragen können. „Natürlich werden wir uns auch vor Ort in persönlichen Gesprächen einen Eindruck verschaffen“, so nochmals Arnd Voss-Reichmann. Zusichern kann er schon heute, dass die Vorschläge weiter verwertet werden. „Ich denke, auch die Fachleute sind gespannt auf die Ergebnisse. Vielleicht ergibt sich so manche Überraschung, die schnell und unkompliziert umgesetzt werden kann.“ Wer mehr über die Aktion wissen möchte, kann sich direkt an das Kinderbüro wenden (05251-881567). Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter der Adresse www.radsicherheit-paderborn.de.