Abstraktes aus dem sonnigen Süden

Sandra Noll stellt in der Paderborner Volkshochschule aus

Im Rahmen der „Galerie“ in der Paderborner Volkshochschule haben Künstler und Künstlerinnen, die gleichzeitig auch als Lehrende bei der Volkshochschule tätig sind, die Möglichkeit, viermal im Jahr ihre Werke in der Geschäftsstelle am Kamp 43 auszustellen und damit Einblicke in den Kreativbereich der VHS zu geben. Zurzeit präsentiert die Künstlerin Sandra Noll Werke aus ihrer Titelserie „Pario“. Die Werke dieser Serie sind allesamt in der jüngsten Schaffensperiode entstanden. Sie zeigen Innenhöfe von Lanzarote. Wände, Mauern, Türme in naturalistischer Farbgebung. Im Kontrast dazu ist die Himmelsfärbung schrittweise abstrahiert. Bei den ersten zwei in diesem Zyklus entstandenen Bildern ist er noch strahlend blau, dann wird er grün und anschließend pink. Krönung ist der vergoldete Sonnenaufgang. Unentwegt auf der Suche nach neuen Materialien und Techniken, verarbeitet Sandra Noll Acrylfarbe auf Leinwand, geht durch Beimischung von Sand und Erde zur Farbe in die dritte Dimension. Die Verarbeitung von Leinen, Kupfergeflechten, Schlagmetallen und Kupferpigmenten setzt Akzente. Pro Bild verwendet sie oft einen einzigen Farbton in allen Schattierungen. Vielfach entstehen zwei Werke gleichzeitig, die wie Zwillinge ihre Ähnlichkeiten, aber auch unterschiede haben. Die 34-jährige Sandra Noll beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Malerei. 1997 organisierte sie ihre erste Einzelausstellung. Zahlreiche weitere folgten. Aber auch andere künstlerische Ausdrucksformen – beispielsweise das Schreiben und Dichten – gewinnen für die junge Paderbornerin mehr und mehr an Bedeutung. Sandra Noll malt sehr abstrakt. Die Ausstellung geht noch bis Ende März und ist zu den Öffnungszeiten der VHS zu bewundern. Es können auch Werke erworben werden, eine Preisliste liegt in der VHS aus.