Mediterranes bald in Marienloh?
Stadtplanungsamt eröffnet "Im Vogtland" neue Perspektiven
Südländisches Flair könnte bald schon in Marienloh Einzug halten. Möglich macht dies die jüngst beschlossene dritte Änderung des Bebauungsplanes Nr. M 68 für das Gebiet "Im Vogtland". Gefolgt sind Planer und Politiker dabei einem privaten Wunsch, neben den klassischen Einfamilienhäusern auch großzügigere Häuser in beispielsweise mediterraner Bauweise zuzulassen. "Wir ermöglichen mit diesem geänderten Bebauungsplan die Entwicklung des Stadtteils im Nordwesten auf einem qualitativ hohem Niveau", ist sich Volker Schultze, Leiter des Stadtplanungsamtes sicher. Ziel dieses Änderungsverfahrens sei es gewesen, den seit 1980 rechtsverbindlichen Bebauungsplan so zu ändern, dass eine Erschließung nördlich der Straße "Im Vogtland" und im südwestlichen Bereich möglich ist. Damit solle ein Ausbau des Wohngebietes in Kürze ermöglicht werden, so Walter Brinkmann, der im Planungsamt diesen Bebauungsplan entsprechend modifiziert hat. Mit der jetzigen Modifizierung des Bebauungsplanes Nr. M 68 eröffnen sich für den Stadtteil neue Erweiterungsmöglichkeiten. Bisher konnte das im Bebauungsplan vorgesehene Erschließungs- und Bebauungskonzept nördlich der Straße "Im Vogtland" nicht realisiert werden, da einzelne Eigentümer nicht bereit waren, die dafür erforderlichen Flächen abzutreten. "Wir haben mit der jetzigen Modifizierung des Bebauungsplanes dem Wunsch der Mehrzahl der Eigentümer in dem Bereich entsprochen und durch eine geänderte Erschließung die Bebauung nördlich der Straße 'Im Vogtland' möglich gemacht", fasst der Stadtplanungsamtsleiter zusammen. Damit sei ein seit mehr als zwei Jahrzehnten bestehendes Erschließungsproblem gelöst worden, zum Nutzen der Anlieger und des Stadtteils, dem sich dadurch neue Entwicklungsmöglichkeiten böten.