Über die Rampe an die Stadionparkplätze
Stadt und Polizei geben Tipps für Sonntag
Die Parkplätze nördlich der Paragon-Arena (P1) sind ausschließlich über die Rampe von der B 1 zu erreichen. Darauf weisen Stadt Paderborn und Polizei im Hinblick auf das offizielle Eröffnungsspiel im neuen Stadion am Sonntag um 17 Uhr gegen Borussia Dortmund hin. Diese Parkplätze können nicht über die Paderborner Straße und den Abzweig Almeaue angefahren werden. Der Abzweig der Almeaue wird für PKW, die zu den P1-Parkplätzen wollen, gesperrt. Der Abzweig ist jedoch für Fahrradfahrer offen. Um die problemlose An- und Abfahrt der zahlreichen Zuschauer zu diesem Eröffnungsspiel zu ermöglichen, appellieren Stadt und Polizei an die Verkehrsteilnehmer, mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme zu agieren. Mit 2.700 Stellplätzen in unmittelbarer Stadionnähe und noch einmal 1.700 Plätzen auf dem Park-und-Ride-Parkplatz auf Höhe der Riemekestraße am IT-Zentrum bzw. Siemens stehen insgesamt fast 4.500 Stellplätze zur Verfügung. Wer auf der A 33 von Norden (aus Richtung Bielefeld) zum Stadion möchte, kann über die Abfahrt Schloß Neuhaus, die Münsterstraße, den Heinz-Nixdorf-Ring und dann zu den Parkplätzen im Stedener Feld (P2 bis P6) fahren. Direkt zu den Parkplätzen zwischen B 1 und Stadion (P1) gelangt man sowohl aus nördlicher wie aus südlicher Richtung über die Autobahnabfahrt Elsen, die B 1 und die Rampen. Sobald die Kapazitäten auf dem Parkplatz 1 ausgeschöpft sind, ist eine Zufahrt über die Rampe nicht mehr möglich. Autofahrer können dann über die Abfahrt Dubelohstraße/Heinz-Nixdorf-Ring zu den Parkplätzen im Bereich Stedener Feld gelangen. Die Park-und-Ride-Parkplätze auf Höhe der Riemekestraße sind über die Autobahnabfahrt Zentrum, die B1, den Heinz-Nixdorf-Ring erreichbar. Die Anfahrt zu allen Parkplätzen ist ausgeschildert. Anliegerstraßen in Stadionnähe werden ab 14 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt und dort wird das Parken verstärkt kontrolliert. An der Paderborner Straße besteht beidseitig absolutes Halteverbot. Wer dort parkt, muss damit rechnen, dass sein Auto abgeschleppt wird. Stadt und Polizei raten - sofern es möglich ist - bei der An- und Abreise auf den ÖPNV bzw. das Fahrrad zu setzen. 1900 Fahrradständer sorgen dafür, dass die Fahrräder bequem und sicher abgestellt werden können. Alle Fußballfans können mit den Bussen des PaderSprinter von zentralen Haltestellen des Liniennetzes aus kostenlos, schnell und bequem die Paragon-Arena erreichen. Die Eintrittskarte genügt. Sie gilt zwei Stunden vor und zwei Stunden nach dem Spiel als Busfahrkarte. Am Sonntag fährt vom Park-und-Ride-Parkplatz an der Ecke Riemekestraße/Heinz-Nixdorf-Ring ein direkter Zubringerverkehr zur Arena und zurück. Nach dem ersten Spiel am Mittwoch bewerteten Stadt und Polizei die Verkehrssituation insgesamt positiv. Sehr zufrieden zeigten sich die Ordnungshüter auch mit der neuen, modernen Videotechnik, die eine nahezu lückenlose Übersicht über die Situation im Stadion und den Abläufen um die Sportstätte herum zulässt. Durch die hohe Qualität der eingebauten Technik und die Vielzahl der Kameras, ist die Polizei nun in der Lage sehr schnell auf mögliche Störungen zu reagieren. Bereits bei ihrem ersten Einsatz hat sich die Kameratechnik bewährt. Ein Gästefan hatte Mitte der zweiten Halbzeit verbotswidrig ein so genanntes Bengalisches Feuer gezündet. Er konnte noch während der Tatausführung mit hoher Bildqualität gefilmt und nach Spielende beim Verlassen des Stadions von Polizeibeamten schnell erkannt werden. Der alkoholisierte 18-Jährige wurde zur Identitätsfeststellung und zur Entnahme einer Blutprobe in Gewahrsam genommen werden. Gegen den jungen Mann aus Oelde wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.