Simon Staub erfolgreich
Thürmer-Klavier-Wettbewerb in Bochum
Bochum/Dort, wo königliche Instrumente seit 1834 hergestellt werden, spielte ein junger Paderborner fast schon königlich auf. Der achtjährige Simon Staub konnte sich beim renommierten Thürmer-Klavier-Wettbewerb in Bochum gegen starke Konkurrenz durchsetzen und bekam den ersten Preis. Dort, wo die weltbekannten Thürmer-Klaviere gefertigt werden, glänzte der junge Pianist fast wie ein Großer. In Anlehnung an die Vorgaben des Wettbewerbs "Jugend musiziert" trug der Schützling von Dozentin Yoma Appenheimer von der Städtischen Musikschule Paderborn Werke verschiedener Musikepochen vor. Ob bei den zwei Ländlern von Franz Schubert, bei Menuett und Gigue von Johann Sebastian Bach und dem munteren Bolero von Alfredo Casella - Simon meisterte sein Programm hervorragend. Lohn des Erfolgs ist die Teilnahme an dem Meisterkurs von Marian Migdal, Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Große Freude über diesen Erfolg herrschte nicht nur bei Lehrerin Yoma Appenheimer, seinen Eltern Victor und Helena Staub, sondern bei der Städtischen Musikschule insgesamt. Simon hatte bereits beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" mit seinem ersten Preis gezeigt, dass er zu den hoffnungsvollsten Talenten der Einrichtung gehört. Bereits zum fünften Mal hatte die Pianofortefabrik Ferd. Thürmer diesen bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb für den pianistischen Nachwuchs veranstaltet. Die Jury setzte sich aus renommierten Klavierpädagogen der Musikhochschulen und Musikschulen des Landes sowie Medienvertretern zusammen.