Von Buchenwald beeindruckt

Jugendamt organisierte Fahrten

© Stadt Paderborn

Beeindruckt und nachdenklich - so lässt sich die Stimmung der Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar beschreiben. Das Jugendamt der Stadt Paderborn hatte bei insgesamt zwei Fahrten der 9e der Hauptschule Mastbruch, der 10b und dem SoWi-Kurs der 10. Klasse der Von-Fürstenberg-Realschule sowie der 10a und 10c der Gesamtschule Elsen die Möglichkeit zu diesem Besuch gegeben. Im Mittelpunkt der Fahrt standen die lebensnahe Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Deutschland und der Bezug zur heutigen Zeit. Bei einer Führung durch das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald haben die Jugendlichen einen Einblick in das Leben der damaligen Lagergefangenen und der damit verbundenen NS-Verbrechen bekommen. Die Auseinandersetzung mit Schicksalen von einzelnen Lagerinsassen und die Besichtigung der Orte des Verbrechens sorgten für Betroffenheit bei den Schülerinnen und Schülern. Eine Vor- und Nachbereitung der Exkursion fand im Geschichts- oder Sozialwissenschaftsunterricht statt. Zudem wurde im Rahmen eines Präventionsangebotes des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes des Jugendamtes der Stadt Paderborn mit den Schülern und Schülerinnen zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der heutigen Zeit, gearbeitet. Marco de Luca vom Jugendamt: "Die Jugendlichen sollten aus der Geschichte lernen und für rechtsextreme Gefahren in der heutigen Zeit sensibilisiert werden". Die Fahrt wird zudem alljährlich mit Finanzmitteln aus dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz vom Jugendamt der Stadt Paderborn unterstützt.