Probleme nach wie vor nicht gelöst
Stadt hat überarbeitetes Brandschutzkonzept der MVA-Mönkeloh geprüft
"Die Probleme sind nach wie vor nicht gelöst. Das im Auftrag der KMG Kraftwerksgesellschaft Mönkeloh überarbeitete Brandschutzkonzept für die geplante Abfallverwertungsanlage ist fachlich nicht akzeptabel." Das sagt Martin Lürwer, Technischer Beigeordneter der Stadt, nachdem die Stadt das überarbeitete Konzept geprüft hat. Nach dem Erörterungstermin im März und April dieses Jahres hatte der MVA-Antragsteller der Stadt Paderborn aktuell ein Brandschutzkonzept vorgelegt. Nachdem die Stadt dies geprüft hat, musste festgestellt werden, dass die Ergebnisse des Erörterungstermins nur unzureichend in das Konzept eingeflossen sind. Es gibt nach wie vor unter anderem keine zweite unabhängige Feuerwehrzufahrt, der Nachweis der notwendigen Löschwassermenge ist nicht erbracht und das Szenario des Bunkerbrandes ist absolut nicht gelöst. "Es ist für uns völlig unverständlich, dass nach dem Erörterungstermin und der öffentlich im Detail diskutierten Problematik mit dem eingereichten Konzept die Probleme nach wie vor nicht gelöst sind". Die Stadt Paderborn hat der Bezirksregierung als Genehmigungsbehörde für dieses Vorhaben jetzt mitgeteilt, dass die Genehmigungsvoraussetzungen aus brandschutzrechtlicher und bauordnungsrechtlicher Sicht nicht vorliegen.