Vortrag mit Bildern
Albert Renger-Patzsch: Ansichten aus Paderborn
Zu einem Vortrag mit dem Kunsthistoriker Thomas Janzen vom Kunstmuseum Krefeld laden das Stadtarchiv Paderborn und das Museum für Stadtgeschichte am Donnerstag, 13. März, um 19 Uhr in das Adam-und-Eva-Haus ein. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Eine Auswahl von bisher erstmalig gezeigten und publizierten Paderborn-Aufnahmen zeigt das Stadtarchiv im Museum noch bis zum 6. April. Gleichfalls bis zu diesem Datum präsentiert die Städtische Galerie Am Abdinghof eine große Anzahl exemplarischer Werke aus den Themenbereichen "Pflanzen", "Dinge" und "Ruhrgebiet" zum „111. Geburtstag“ von Renger-Patzsch. Mit einem unscheinbaren Karton unter dem Arm betrat vor einiger Zeit ein anonymer Spender das Paderborner Stadtarchiv. Der Inhalt war sensationell: Gut 150 Schwarz-Weiß-Photos mit Paderborner Motiven. Für das schwer kriegszerstörte Paderborn sind die Paderborner Fotos von Renger-Patzsch, die wie alle Lichtbilder der Neuen Sachlichkeit durch ihre Authentizität bestechen, ein Glücksfall. Albert Renger-Patzsch prägte die Fotografie des 20. Jahrhunderts durch das Neue, was er im Blick durch seine Kamera sah, vor allem aber dadurch, wie er es sah. Seine Fotografien der 20er und 30er Jahre setzten Maßstäbe für zeitgenössische und für nachfolgende Generationen von Fotografen.