Sauber fahren, leise kehren

ASP-Fahrzeuge sind technisch auf der Höhe der Zeit

© Stadt Paderborn

Moderne Entsorgungsfahrzeuge mit flotten Sprüchen gehören seit Jahren zum Stadtbild und manch Paderborner wird vielleicht schon über die Aufforderung "Geben Sie uns den Rest" geschmunzelt haben. Dass sich im Innern der Fahrzeuge modernste Technik befindet, ist sicherlich vielen nicht auf Anhieb bewusst. Aber als zukunfts-, leistungs- und umweltorientierter Betrieb ist der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) auch hier immer auf der Höhe der Zeit, um seinen Kunden, den Bürgerinnen und Bürgern Paderborns, guten Service zu günstigsten Konditionen zu bieten. Neuste Errungenschaft ist ein zweiter Doppelseitenlader, der kürzlich für die Leerung der Bio- und Restmülltonnen im Stadtgebiet angeschafft wurde. Seitenladerfahrzeuge werden bereits seit 1998 zur Leerung der Abfallgefäße mit großem Erfolg eingesetzt, mittlerweile werden zwei Drittel des Stadtgebietes auf diese Weise entsorgt. Es ist erfreulich, dass die Paderborner bei der korrekten Bereitstellung der Gefäße für diese Fahrzeuggeneration gewissenhaft mitarbeiten. So kann das Optimierungspotenzial voll ausgeschöpft werden und sich durch geringe Entsorgungsgebühren in Paderborn auszahlen. Neben hoher Wirtschaftlichkeit ist dem ASP besonders der Umweltschutz wichtig. Zwar sind die Entsorger und Stadtreiniger bei ihrer Arbeit auf Fahrzeuge angewiesen, suchen aber stets nach Lösungen, den Schadstoffausstoß und die Lärmbelästigung möglichst gering zu halten. Als kommunaler Betrieb ist sich der ASP seiner Vorbildfunktion in Sachen Klima- und Umweltschutz bewusst und arbeitet selbst auch an technischen Innovationen in diesen Bereichen mit. Johannes Henning, beim ASP für Fahrzeugbeschaffung zuständig, nennt ein Beispiel: "Da die gängigen Filtersysteme für die Besonderheiten der Entsorgungsfahrzeuge nicht die gewünschten Ergebnisse brachten, wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Partikelfilter-Hersteller eine spezielle Lösung gesucht und gefunden, wodurch 90 Prozent der ausgestoßenen Schadstoffe aufgefangen werden." Bei der Neubeschaffung orientiert sich Henning stets am neusten Stand der Technik. So werden bereits seit letztem Jahr Fahrzeuge angeschafft, die schon heute der ab 2009 geltenden Euro-5-Norm entsprechen. Zudem wird die Entwicklung alternativer Kraftstoffe mit Interesse beobachtet und auf die Einsatzmöglichkeit im Entsorgungsbereich hin unter die Lupe genommen. Auch beim Lärmschutz orientiert sich der ASP stets an Neuentwicklungen auf dem Markt und hat beispielsweise mit den neusten Kehrmaschinen "flüsterleise" Geräte gekauft, die nach der Verordnung sogar nachts fahren dürften. Auch in den Unfallschutz wird ständig investiert und die Technik an geänderte Bedingungen angepasst. Der ASP hat zum Beispiel alle eingesetzten Rechtslenker, Kehrmaschinen und Seitenlader im vergangenen Jahr mit einem Kamerasystem für die "toten Winkel" nachrüsten lassen. Einfache Spiegel hierfür sind bereits seit Jahren Standardausrüstung. Allerdings ist nicht allein die Technik ausschlaggebend für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Umweltschutz und Verkehrssicherheit. Optimale Rahmenbedingungen wie durchdachte Konzepte, angepasste Tourenplanung, motivierte Mitarbeiter und Arbeitsschutz sind ebenso wesentlich für die Qualität der gelieferten Arbeit. Diese wird deshalb auch jährlich durch ein externes Unternehmen im Rahmen des bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystems auf den Prüfstand gestellt. Darüber hinaus misst sich der ASP regelmäßig mit anderen Entsorgungsunternehmen, um sicherzustellen, dass Optimierungspotentiale und Verbesserungsmöglichkeiten nicht verborgen bleiben. Alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Paderborner mit dem ASP auf einen starken Betrieb setzen können. "Ein Betrieb," so Betriebsleiter Reinhard Nolte selbstbewusst, "der seinen Auftrag und seine Verantwortung zum Wohle der Paderborner Bürgerschaft in allen Bereichen sehr ernst nimmt. Auf uns können Sie sich verlassen."