Seit 40 Jahren dabei
Stadt Paderborn dankt Friedrich Heitland
Es ist ein sensibles Thema, um das sich Friedrich Heitland kümmert. Der Sachgebietsleiter der Betreuungsstelle des städtischen Jugendamtes vermittelt Menschen, die ihre eigenen Geschäfte nicht mehr regeln können, an Berufsbetreuer bzw. Betreuungsvereine. Die in der Vergangenheit als Vormundschaften bekannte Aufgabe stellt sich in der Gegenwart zunehmend komplexer dar. Immer mehr Menschen sind beispielsweise den psychischen Belastungen des Alltags nicht mehr gewachsen und benötigen Hilfe. 3.430 Menschen waren im letzten Jahr im Amtsgerichtsbezirk Paderborn unter Betreuung gestellt. „Sie haben diese verantwortungsvolle Aufgabe mit viel Fingerspitzengefühl und Fachkenntnis erfüllt. Dafür möchte ich Ihnen im Namen der Stadt ganz herzlich danken“, so Wolfgang Walter, Beigeordneter der Stadt Paderborn, anlässlich des 40-jährigen Dienstjubiläums Friedrich Heitlands. Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit bekam der 59-jährige auch von Petra Erger, Leiterin des Jugendamtes der Stadt Paderborn, und dem städtischen Personalratsvorsitzenden Uli Voß. Begonnen hatte Friedrich Heitland seine Laufbahn im April 1973 in der damaligen Amtsverwaltung Neuhaus. Nach der kommunalen Neugliederung arbeitete er bis April 1986 im Schulverwaltungsamt und später dann im Jugendamt der Stadt Paderborn. Erholung sucht er gemeinsam mit seinem Sohn Stefan des Öfteren im Westfalenstadion in Dortmund. „Seit 15 Jahren habe ich kein Heimspiel des BVB verpasst“, verrät Friedrich Heitland.