Dank an die Zeitzeugen
KZ-Überlebende aus Polen im Rathaus
"Wir danken Ihnen, dass Sie trotz der Erlebnisse, die sie hier hatten, nach Paderborn gekommen sind." Mit diesen Worten begrüßte Josef Hackfort, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Paderborn, polnische Überlebende aus Konzertrationslagern im Rathaus. Als Zeitzeugen eines dunklen Kapitels der deutschen Geschichte seien ihre Erinnerungen gerade für die junge Generation unverzichtbar, so Hackfort. Es sei keinesfalls selbstverständlich, wenn Sie sagen, ja, wir fahren nach Deutschland zurück und reichen dabei freundschaftlich die Hand, so Hackfort. Es sei auch nicht selbstverständlich, dass Menschen, die unter der deutschen Herrschaft gelitten hätten, sagen, dies sei Vergangenheit und gleichzeitig betonten, dass sie sich für eine bessere Zukunft engagierten. Auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werkes weilen die KZ-Überlebenden zwei Wochen in Paderborn. Im Auftrag des Hilfswerkes für KZ-Überlebende hat Ursula Fox gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich die Begleitung der Gäste übernommen. Die ehemaligen KZ-Häftlinge geben ihre Erlebnisse in Zeitzeugengesprächen an Schülerinnen und Schüler weiter. Neben der Unterstützung und Hilfe für Überlebende und deren Angehörige stehen Begegnungen der Versöhnung beim Maximilian-Kolbe-Werk im Vordergrund.