Lager, LKW und Eislauf
Im Gewerbegebiet Mönkeloh tut sich was
Ein jetzt aufgestelltes riesiges Schild macht es für die Autofahrer weithin sichtbar. Lidl plant im Gewerbegebiet Mönkeloh ein Zentrallager zu errichten. Das Unternehmen hat das Areal vor einiger Zeit von der Stadt Paderborn erworben. Lidl-Immobilienleiter Marc-Till Kampermann: "Neben der günstigen Lage Paderborns war für unsere Entscheidung auch ausschlaggebend, dass wir von Anfang an mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und dem Liegenschaftsamt der Stadt partnerschaftlich zusammenarbeiten konnten." Auf Grund der hervorragenden Verkehrsanbindung biete der gewählte Standort im Gewerbegebiet Mönkeloh ideale Voraussetzungen dafür, in Zukunft die umliegenden Lidl-Märkte regelmäßig mit qualitativ hochwertiger Ware zu den bekannt günstigen Preisen zu beliefern. Lidl gehört zu den führenden Unternehmen des deutschen Lebensmittel-Einzelhandels und betreibt über 3.000 Lebensmittelmärkte in Deutschland. Seit August 2006 gibt es ein Vertriebsbüro in Paderborn, von dem 41 Filialen mit über 700 Mitarbeitern in der Region vertriebs- und immobilientechnisch betreut werden. Bei einem Besuch des Gewerbegebietes Mönkeloh überzeugte sich Bürgermeister Heinz Paus gemeinsam mit Andreas Preising, Leiter des Liegenschaftsamtes der Stadt, und Annette Förster, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn, vom derzeitigen Stand der Firmenansiedlungen in dem Gebiet. Auf mehr als 30.000 Quadratmetern errichtet derzeit die Spedition Hartmann International eine große Erweiterung ihres an der Halberstädter Straße ansässigen Betriebes. In unmittelbarer Nähe des Autohofes ist im Moment die Eislaufhalle im Bau, die noch in dieser Saison fertig gestellt werden soll. Einen Ersatz für die Betriebsstätten am Lippesee schafft die Firma Holter-Transportbeton an der Navarra-Straße im Gewerbegebiet Mönkeloh. Das mittelständische Unternehmen wird dort eine Betonmischanlage bauen. "Diese Beispiele belegen, dass sich im Gewerbegebiet im Süden der Stadt einiges tut", so Bürgermeister Heinz Paus. Zusätzlich werde derzeit von der Stadt für die weiteren ansiedlungswilligen Unternehmen an einem Konzept der Lärmkontingentierung als vorbereitende Ansiedlungsmaßnahme gearbeitet. Es habe sich als richtig erwiesen, hier großflächig für das produzierende und das dienstleistende Gewerbe Flächen vorzuhalten, um auch damit die künftige wirtschaftliche Entwicklung Paderborns zu sichern, so Paus.