Mit Hochdruck gearbeitet

Stadt Paderborn zur überdachten Eislauffläche in Mönkeloh

"Die Stadt Paderborn hat das Projekt immer gestützt und gefördert." Dies sagte Bürgermeister Heinz Paus zum Projekt der überdachten Eislauffläche in Mönkeloh. Umso unverständlicher sei deshalb jetzt die Kritik des Investors. Paus und der Technische Beigeordnete Martin Lürwer legten in einem Pressegespräch detailliert dar, wie sich das Projekt entwickelt hat und warum es noch keine Genehmigung für eine Beschallung gibt. Bereits am 6. Februar 2007 hat der Hauptausschuss der Stadt grünes Licht für den Verkauf des betreffenden Grundstücks im Gewerbegebiet Mönkeloh gegeben. Erst am 23. Mai 2008 sei jedoch der Kaufvertrag für das Grundstück abgeschlossen worden. Die Stadt habe sich bemüht, diesen Vertrag schneller unter Dach und Fach zu bringen, doch Probleme von privater Seite hätten dies nicht möglich gemacht. "Wäre hier schneller gehandelt worden, hätte man die Eisfläche wahrscheinlich schon im Winter des letzten Jahres nutzen können", sieht Martin Lürwer Ursachen für die Verzögerung. Am 10. September dieses Jahres lagen der Stadt Paderborn die vollständigen beurteilungsfähigen Bauantragsunterlagen für das Projekt vor. Beantragt war dabei auch eine Beschallung der Eisfläche, die sich aber aufgrund der vom Rat beschlossen Lärmkontigentierung in diesem Bereich problematisch darstellte und nicht genehmigungsfähig war. Der Investor hat sich daraufhin am 25. September dieses Jahres entschlossen, auf die Beschallung zu verzichten und die Betriebszeiten von 10 bis 20 Uhr zu beschränken. Mit diesen Einschränkungen hat die Stadt fünf Tage später den entsprechenden Bauschein ausgestellt. "Das zeigt, dass wir mit Hochdruck an dieser Sache arbeiten und jegliche Verzögerungsvorwürfe jeder Grundlage entbehren", stellt Martin Lürwer klar. Am 24. Oktober dieses Jahres hat der Investor den Antrag nachgereicht, um eine Beschallung zu ermöglichen. Das dafür wichtige Schallschutzgutachten ging bei der Stadt erst am 19. November ein. Einen Tag vorher hat der Investor jedoch bereits die Genehmigung seines Antrages bei der Stadt und in der Öffentlichkeit angemahnt. Die Stadt werde so wie bisher das in ihrer Macht stehende tun, um die Prüfung zügig und den Vorschriften entsprechend abzuschließen, so Lürwer.