Wahre Gefühle

Orpheus und Eurydike am Mittwoch in der PaderHalle

© Stadt Paderborn

In Musik äußern sich wahre Gefühle, und Musik überwindet den Tod: Dieser Urmythos der Musik kommt am Mittwoch, 3. Dezember, um 19.30 Uhr auf die Bühne der Paderhalle, wenn das Landestheater Detmold die Oper „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald Gluck spielt. Dem Ballett kommt darin ebenso wie dem Gesang eine Hauptrolle zu. Gerührt vom schmerzerfüllten Gesang des Sängers Orpheus über den Tod seiner Frau Eurydike erlauben die Götter ihm, in die Unterwelt hinab zu steigen, um Eurydike zurückzuholen – vorausgesetzt, er blickt sie dabei nicht an. Orpheus überwindet mit seiner Musik alle Gefahren, doch auf dem Rückweg sieht er sich den Zweifeln Eurydikes an seiner Liebe ausgesetzt, weil er sie nicht ansieht. Verschiedene Fassungen des Mythos und der Oper lassen die Geschichte unterschiedlich enden, glücklich oder unglücklich. Für welche Fassung sich Intendant Kay Metzger bei seiner Inszenierung entschieden hat, wird noch nicht verraten, wohl aber, dass die Oper bei ihm nirgendwo anders stattfindet als im Theater, in dem das Ballett eine entscheidende Rolle spielt. Die Choreographie stammt von Richard Lowe, der zuletzt mit „Dornröschen“ in Paderborn großen Erfolg hatte. Dramaturgin Elisabeth Wirtz führt um 18.35 Uhr im Foyer in die Oper ein. Das Stück dauert etwa 90 Minuten und kommt ohne Pause aus. Karten gibt es beim Ticket Center am Marienplatz, Telefon (05251) 299750 und an der Abendkasse. Ermäßigung gibt es bei dieser Veranstaltung auch gegen Vorlage eines Seniorenpasses.