Kinder bewegen sich weiter
Projekt der Deutschen Olympischen Gesellschaft und der Stadt Paderborn wird fortgesetzt
Die Kinder bewegen sich weiter. Und das ist gut so. Dies stellten übereinstimmend die Organisatoren des Projektes „Kinder bewegen“ jetzt fest. Getroffen hatten sich die Vertreter der Deutschen Olympischen Gesellschaft, der Stadt Paderborn und fünf Kindergärten, um dieses Projekt fortzusetzen. Vor drei Jahren war der Kindergarten Römerstraße als eine Art Pilotprojekt gestartet. Der Erfolg in Elsen gab der Aktion Aufwind und so versammelten sich jetzt Vertreterinnen der Kindergärten in Dahl und Römerstraße in Elsen, des Kindergartens Schwalbennest, der Kindertagesstätte Domental aus Büren und des städtischen Kindergartens in Lichtenau, um dieses Projekt weiter zu führen. Möglich wurde das nur durch die Unterstützung der Sparkasse Paderborn, die dieses Projekt mit 25.000 Euro pro Jahr für die Dauer von drei Jahren unterstützt. „Wir wollen die Kindergärten weiter entwickeln zu Bewegungskindergärten“, umreißt Petra Erger, Leiterin des Paderborner Stadtjugendamtes, die Aufgabe. Die Bewegung werde in der Zukunft bei der Erziehung der Kinder eine immer größere Rolle spielen. Deshalb messe man diesem Projekt sehr große Bedeutung zu. Den Erfolg des Pilotprojektes im Kindergarten Römerstraße in Elsen lobte Dr. Norbert Börste, Geschäftsführer der Paderborner Bezirksgruppe der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Die dort gemachten Erfahrungen müssten analysiert und aufgegriffen werden, um dieses Projekt bei den anderen Kindergärten auch erfolgreich zu gestalten. „Es geht um Bewegung und diese soll und wird den Kindern großen Spaß machen“, zeigte sich Dirk Happe vom Paderborner Sportamt überzeugt, der dieses Projekt mit betreut. Happe, selbst lange Jahre im Leistungssport als Basketballer aktiv, kennt all das, was Sport leisten kann. Neben Spaß und Freude vor allem die Herausbildung von Willenskraft, Stolz auf die eigene Leistung und Selbstbewusstsein. „Ich möchte Sie ermutigen, sich auf den Weg zu machen“, stärkte Mechthild Aldekamp, Leiterin des Kindergartens Römerstraße in Elsen, den Vertreterinnen der jetzt an den Start gehenden Kindergärten den Rücken. Aller Anfang sei mitunter schwer, doch die Freude der Kinder an der Bewegung würden dafür entschädigen, so Mechthild Aldekamp.