Paderborner Ansichten
Sonderausstellung im Museum für Stadtgeschichte
Wer Paderborn mag, sollte diese Ausstellung nicht verpassen. Noch bis zum 31. August sind im Museum für Stadtgeschichte "Ansichten einer Stadt" zu sehen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10 bis18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Paderborn ist eine Stadt, die man sich anlesen kann, in Urkunden, Akten und Büchern, sie ist eine Stadt, die man vor Augen hat, durch die man geht, hastet oder lustwandelt. Sie ist auch eine Stadt, die mit allen Sinnen erfahrbar ist, die man sehen, hören und riechen kann. Sie ist immer noch die gleiche, aber nicht dieselbe, die sie gestern, vor dem zweiten Weltkrieg, vor hundert oder vor tausend Jahren war. Im Rahmen der Ausstellung „Ansichten einer Stadt“ zeigt das Museum für Stadtgeschichte Stadtansichten aus über drei Jahrhunderten die ein vergangenes und „versunkenes“ Stadtbild sichtbar werden lassen: Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken von Matthäus Merian (1593-1650), Johann Conrad Schlaun (1695-1773), Franz-Josef Brand (1790-1869), Josef Struck (1889-1963), Heinrich Niedieck (1890-1955) und anderen aus der Städtischen Sammlung, der Sammlung des Altertumsvereins und des Stadtarchivs Paderborn. Aus der Sammlung des Altertumsverein zeigt das Museum eine Stadtansicht Paderborns von Johann Conrad Schlaun aus dem Jahr 1719. Es ist eine Federzeichnung auf Pergament, die die Stadt in leichter Aufsicht zeigt - die aufschlussreichste Darstellung Paderborns vor dem 19. Jahrhundert. Eine Auswahl mit Seltenheitswert sind Farbfotografien des Paderborners Franz-Josef Tudyka (geb. 1931) mit Marktszenen des Liborifestes von 1950, die im Stadtarchiv Paderborn beheimatet sind. Weitere Infos zur Ausstellung und Vorträgen zum Thema unter www.paderborn.de/stadtmuseum