Bilder und Kulissen
Städtische Galerie Am Abdinghof
„Wer war eigentlich E. A. T. Hoffmann?“ In der Städtischen Galerie Am Abdinghof wird am Mittwoch, 6. Mai, um 15 Uhr im Kreuzgang die Bilder- und Kulissenausstellung „Hoffmanns Erzählungen. Traumwelten im Theaterspiel“ eröffnet. Zur Eröffnung werden die Kinder der Comenius- und der Marienschule jeweils eine Szene aus ihrem Theaterstück spielen. Die Ausstellung ist bis 28. Mai im Kreuzgang der Städtischen Galerie Am Abdinghof zu sehen. Sie ist dienstag bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen des Landesprojektes „Kultur und Schule“ haben sich insgesamt 24 Kinder der Comenius- und der Marienschule unabhängig voneinander auf die Spuren des Dichters begeben. In der Ausstellung werden Zeichnungen, Aquarelle, Acrylmalereien sowie einige großflächige Kulissenwände zu sehen sein, die begleitend zu dem Theaterstück entstanden sind. Die märchenhaften Grundmotive entstammen weitgehend Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“. E.T.A. Hoffmann (1776-1822) war in der Oper nicht nur ein Märchenerzähler, sondern auch im richtigen Leben ein Träumer. Aber im Reich der Puppen ist es auch nicht ganz einfach, Traum von Wirklichkeit zu unterscheiden. Denn dort erwachen alle Puppen zum Leben, tanzen und spielen und necken einander. Hoffmann ist verzaubert und merkt gar nicht, dass er sich in eine Puppe verliebt. Sein Leben ist ein einziges Abenteuer. Wirklich gefährlich wird es für ihn, als er mal wieder mit rosaroter Brille die Welt verschönt und eine Hexe den Arglosen in einen Spiegel sperrt. Solcherlei Theaterszenen und märchenhafte Tagträume finden sich in den Bildern der Kinder wieder.