Provisorium für die Fußgänger
Schäden an Neuhäuser Almebrücke größer als erwartet
Ab Freitag, 21. August, können die Neuhäuser wieder die Alme überqueren. Ein Provisorium für die Fußgänger auf der derzeit gesperrten Almebrücke sorgt dafür, dass der Ortskern wieder mit dem östlichen Neuhäuser Teil verbunden wird. Der Autoverkehr muss nach wie vor die ausgeschilderten Umleitungen nutzen. Es war geplant, die Almebrücke nach der notwendigen Reparatur am Montag, 17. August, wieder freizugeben. Dieser Termin kann nicht gehalten werden, da die Schäden größer sind als erwartet. Bei der Untersuchung des Betons wurde festgestellt, dass der Gehweg auf einer Brückenseite enorm zerstört ist. Zwischenzeitlich wurde er komplett abgerissen. Spätestens am Montag, 24. August, wird der neue Gehweg betoniert. Außerdem hat sich beim Ausbau des alten Fahrbahnüberganges herausgestellt, dass der Einbau eines neuen Fahrbahnüberganges mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Hier muss eine spezielle Sonderkonstruktion entworfen, gefertigt und eingebaut werden. Für den Einbau muss an der Brückenplatte (Betonplatte unter dem gesamten Brückenbauwerk) der geschädigte Beton durch Hochdruckwasserstrahlverfahren „ausgeschnitten“ werden, um dann mit Spezialbaustoffen ein festes Auflager für den neuen Fahrbahnübergang schaffen zu können. Dieser Mehraufwand war so nicht vorhersehbar und führt dazu, dass die Arbeiten noch andauern müssen. Wie lange die Brücke noch gesperrt werden muss, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Die weiteren Arbeiten an der Residenzstraße liegen voll im Zeitplan. Das Straßen- und Brückenbauamt der Stadt geht davon aus, dass die Arbeiten zwischen Schlosskreuzung und Almebrücke bis zum Oktober beendet sein werden. An der Schlosskreuzung sind sie so gut wie abgeschlossen. In Zusammenhang mit den durch die Bauarbeiten entstandenen Unannehmlichkeiten dankt das Amt den Anwohnern und Geschäftsleuten für das bisher gezeigte Verständnis.