Ausstellung "Ansichten von Paderborn" endet am Sonntag
Zeichnungen und Druckgraphiken im Museum für Stadtgeschichte
Noch bis Sonntag, 30. August, zeigt das Museum für Stadtgeschichte im Adam und Eva-Haus Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken aus über drei Jahrhunderten, die ein vergangenes und „versunkenes“ Stadtbild sichtbar werden lassen. Zu sehen sind Werke von Matthäus Merian (1593-1650), Franz-Josef Brand (1790-1869), Heinrich Niedieck (1890-1955) und anderen aus der Städtischen Sammlung, der Sammlung des Altertumsvereins und des Stadtarchivs Paderborn. Eine Auswahl mit Seltenheitswert sind Farbfotografien des Paderborners Franz-Josef Tudyka (geb. 1931) mit Marktszenen des Liborifestes von 1950, die im Stadtarchiv Paderborn beheimatet sind. Eine der aufschlussreichsten Stadtansichten von Paderborn vor dem 19. Jahrhundert ist die Federzeichnung von Johann-Conrad Schlaun (1695-1773) des Jahres 1719 aus der Sammlung des Altertumsvereins, die eine detaillierte Schilderung der Sakralbauten, Partien der Wohnbebauung und Straßenzüge schildert. Schlaun widmete diese sorgfältig gestaltete Vedute dem neuen Landesherren Clemens August anlässlich seines Einzugs in Paderborn im Jahre 1720. Das Museum für Stadtgeschichte im Adam und Eva-Haus ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.