Rolandsbad: Gutachter ordnet weiteren Ortstermin an

Bauwerksöffnungen sollen Klarheit bringen

Der vom Landgericht Paderborn bestellte Gutachter hat einen weiteren Ortstermin im Rolandsbad anberaumt, um die Ursachen für die Schäden am 50-Meter-Schwimmerbecken herauszufinden. Der erste Ortstermin, an dem alle am Verfahren Beteiligten teilgenommen hatten, konnte noch nicht abschließend zur Klärung der Ursache führen. Der zusätzliche Ortstermin erfolgt nach Ende der Freibadsaison. An diesem Termin soll noch der Beckenboden geöffnet und der Untergrund näher untersucht werden. Eingeladen sind weitere Fachleute aus den Bereichen Tiefbau und Edelstahlbau. Bei den Ende März begonnenen Grundreinigungsarbeiten zur Vorbereitung auf die diesjährige Freibadsaison im Rolandsbad sind erhebliche Schäden am 50-Meter-Schwimmerbecken festgestellt worden. Aus derzeit noch nicht bekannten Ursachen wurde die aus Edelstahlblechtafeln bestehende Beckensohle teilweise angehoben. Dabei liegen neben den Blechen auch die Einlaufkanäle jetzt teilweise bis zu 17 Zentimeter hohl über dem normalen Beckenniveau. Außerdem hat sich auch der Einbaurahmen eines Flutventils verzogen. Von diesem Schadensbild können mehrere Gewerke betroffen sein. Als mögliche Ursache sind Planungs-, Ausführungs- oder Bedienungsfehler nicht ausgeschlossen. Von diesem Schadensbild können mehrere Gewerke betroffen sein. Als mögliche Ursache sind Planungs-, Ausführungs- oder Bedienungsfehler nicht ausgeschlossen.