Gutes Tun für einen Obolus
Projekt will soziales Engagement von jungen Leuten stärken
Wenn in Paderborn bald eine Reihe junger Leute gutes Tun und dafür einen Obolus erhalten, dann ist das kein Zufall. Dahinter steht die Initiative "OBOLUS". Sie dient der Förderung des sozialen beziehungsweise bürgerschaftlichen Engagements von Jugendlichen. Sie vermittelt Schülerinnen und Schüler Tätigkeiten in Privathaushalten und bietet ihnen so die Möglichkeit, sich damit zusätzlich ein Taschengeld zu verdienen. Die Idee von "OBOLUS" ist es, jungen Leuten eine sinnvollen Freizeitbeschäftigung und soziales Engagement zu ermöglichen sowie generationsübergreifende Kommunikation zu praktizieren und tatkräftig ihre materiellen Anliegen zu verwirklichen. Im Fokus der Paderborner Taschengeldbörse liegt die Förderung des Kontaktes zwischen Jung und Alt, so dass beidseitige Vorurteile abgebaut und Verständnis und Interesse füreinander geweckt werden. Das Engagement der Jugendlichen im Rahmen von "OBOLUS" ist eine Art Nachbarschaftshilfe, bei der Einkäufe, Botengänge, Rasenmähen, Unkraut jäten, Babysitten, Hilfe beim Kindergeburtstag, Hund ausführen, den Keller aufräumen, Schneeräumen und anderes mehr erledigt werden. Als Aufwandsentschädigung ist eine Vergütung (Obolus) von fünf Euro pro Stunde vorgesehen. Der zeitliche Rahmen soll pro Tag zwei Stunden und monatlich zehn Stunden für die Jugendlichen nicht überschreiten. "OBOLUS – die Paderborner Taschengeldbörse" wird im Januar starten. Das Projekt wird ehrenamtlich von Petra Lockmann und Gudrun Wiersig geleitet. Zu erreichen ist die Börse ab 18. Januar immer montags von 14 bis 16 Uhr im Büro für Bürger- Engagement in der Stadtverwaltung Paderborn, Am Abdinghof 11, Zimmer 0.01 (rechts neben den Haupteingang), Telefon. 05251/ 88- 1671. Bereits jetzt können sich Interessenten über die Mail-Adresse "obolus-pbt-onlinede" anmelden.