Rampe verkürzt den Weg
Zugang zum Ostfriedhof behindertenfreundlicher
Für Birgit Bröckling war der Weg zum Grab ihres Vaters auf dem Ostfriedhof immer eine größere Herausforderung. Die auf den Rollstuhl angewiesene Frau, die an der Paderborner Universität beschäftigt ist, musste stets einen großen Umweg in Kauf nehmen, wenn sie von ihrer Wohnung dorthin gelangen wollte. Der südliche Eingang zum Friedhof von der Andresstraße aus war nur über Stufen erreichbar, die sie mit ihrem Rollstuhl nicht bewältigen konnte. Diesem Problem nahm sich jetzt die Stadt Paderborn an. Wolfgang Fingerhut, beim Amt für Umweltschutz und Grünflächen für die städtischen Friedhöfe zuständig, und Rainer Kaufmann vom Straßen- und Brückenbauamt konnten nunmehr Vollzug melden und die neue behindertenfreundliche Rampe gemeinsam mit Birgit Bröckling in Betrieb nehmen. Die Stadt Paderborn hat die etwa 8.000 Euro teure Rampe am südlichen Zipfel des Ostfriedhofs erst bauen lassen, nachdem die angrenzende Andreasstraße jetzt ausgebaut worden war. "Der Friedhof lässt sich durch die Rampe gerade für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte von dieser Seite leichter erreichen", sieht Wolfgang Fingerhut die Vorteile. Er weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Rampe nicht als Aufforderung für die Radfahrer verstanden werden soll. "Radfahren ist auf unseren Friedhöfen nach wie vor verboten", so Fingerhut.